Dresdner Künstler prägten in den 70ern die verbotene DDR-Kunstszene
Dresdner Künstler prägten in den 70ern die verbotene DDR-Kunstszene
Eine Gruppe von Künstlern, die in Dresden ausgebildet wurden, prägte in den 70er Jahren die alternative Kunstszene der DDR maßgeblich. Ihre Arbeiten kollidierten mit den staatlichen Vorgaben, was zu Zensur, Überwachung und beruflichen Einschränkungen führte. Viele dieser Schöpfer hatten an der renommierten Hochschule für Bildende Künste in Dresden studiert – einer Institution, die einst vom Sozialistischen Realismus dominiert wurde.
Die Hochschule für Bildende Künste in Dresden galt bis in die späten 70er Jahre als zentrale Kaderschmiede des Sozialistischen Realismus. Zu ihren Studenten zählten Eberhard Göschel, Hans Scheib, Reinhard Stangl, Volker Henze, Helge Leiberg, Christine Schlegel, Cornelia Schleime und Ralf Kerbach. Statt sich dem staatlich verordneten Stil zu unterwerfen, ließen sie sich von der expressionistischen Tradition der Brücke inspirieren – einer Bewegung, die außerhalb des offiziellen Kunstkanons der DDR stand.
Dresden selbst war ein bedeutendes Kulturzentrum und beherbergte seit 1953 alle fünf Jahre die zentralen Kunstausstellungen der DDR im Albertinum. Doch die künstlerischen Ansätze dieser Gruppe – sowohl in Ausstellungen und Publikationen als auch in ihrer Lebensweise – brachten sie in Konflikt mit den Behörden. Eberhard Göschel gründete in Dresden den Obergrabenpresse-Verlag mit, während Hans Scheib in Berlin-Prenzlauer Berg (1977) und in der Sredzkistraße 64 (1980) private Ausstellungsräume eröffnete. Ihre unabhängigen Projekte lösten Gegenreaktionen aus.
1982 organisierten Göschel und Helge Leiberg thematische Gruppenausstellungen im Leonhardi-Museum in Dresden-Loschwitz. Die Schauen führten zur vorübergehenden Schließung des Museums. Die Künstler mussten weitere Repressalien hinnehmen: Ausstellungs-, Aufführungs- und Arbeitsverbote sowie die Überwachung durch die Stasi. Trotz des Drucks emigrierte keiner von ihnen offiziell in die Bundesrepublik vor dem Mauerfall 1989.
Nach der Wiedervereinigung zogen die meisten der Gruppe in den Westen. Nur Eberhard Göschel, ursprünglich aus Bayern, blieb im Osten.
Ihr Widerstand gegen die staatlichen Normen hinterließ Spuren in der Kulturgeschichte der DDR. Trotz Ausschluss von offiziellen Plattformen und Stasi-Überwachung prägten sie die alternative Szene nachhaltig. Heute zeugt ihr Werk vom kreativen Widerstand in der DDR – ein zentrales Dokument der Zeitgeschichte.
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