26 April 2026, 00:18

Dinkçis Tor gegen St. Pauli wird zum Hoffnungssymbol für Leukämie-Patientin Cinja

Ein Fußballspieler in einem schwarz-weißen gestreiften Trikot lächelt, während er ein Tor feiert, mit einem unscharfen Hintergrund.

Dinkçis Tor gegen St. Pauli wird zum Hoffnungssymbol für Leukämie-Patientin Cinja

Heidenheim sichert wichtigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli und mildert Abstiegsängste in der Bundesliga – doch das Spiel hatte auch eine persönliche Dimension: Stürmer Eren Dinkçi, dessen Freundin Cinja an Leukämie erkrankt ist, setzte mit seinem Tor ein Zeichen der Hoffnung. Ihre Geschichte hat eine breitere Initiative angestoßen, um Menschen mit Blutkrebs und anderen schweren Blutkrankheiten zu helfen.

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Dinkçi erzielte im entscheidenden Spiel den wichtigen Treffer für Heidenheim und widmete ihn seiner Freundin. Seine emotionale Jubelgeste lenkte die Aufmerksamkeit auf Cinjas Kampf gegen die Krankheit, die möglicherweise eine Stammzelltransplantation erfordert.

Gemeinsam mit der DKMS organisierte der Verein rund um das Auswärtsspiel in Freiburg eine Typisierungsaktion für potenzielle Stammzellspender. Insgesamt ließen sich 688 Menschen als mögliche Lebensretter registrieren. Zwar war Cinjas Situation der Auslöser für die Kampagne, doch das Ziel ist es, allen Patient:innen zu helfen, die auf eine lebensrettende Behandlung angewiesen sind.

Trainer Frank Schmidt lobte nicht nur Dinkçis Leistung auf dem Platz, sondern auch sein Engagement für die Aufklärung. Trotz der prekären Tabellensituation – Heidenheim steht am unteren Ende der Bundesliga – brachte der Sieg gegen St. Pauli vorerst Entlastung im Abstiegskampf. Doch die Aktion hat dem Klub eine neue Perspektive jenseits des Fußballs gegeben.

Die Spenderregistrierung verzeichnet bereits hunderte Neuanmeldungen. Der Sieg und Dinkçis Tor brachten der Sache wichtige Aufmerksamkeit. Nun kämpft der Verein mit seinen Fans nicht nur um den Klassenerhalt, sondern auch für lebenswichtige Unterstützung für Betroffene.

Quelle