21 March 2026, 04:08

Winziges Dorf Dierfeld schafft perfekte Wahlbeteiligung mit acht Stimmen

Altes deutsches Reiseplakat aus den 1930er Jahren, das eine kleine Bergstadt mit Häusern, Bäumen, einer gewundenen Straße und Text zeigt.

Dierfeld verzeichnet 100-prozentige Wahlbeteiligung - Winziges Dorf Dierfeld schafft perfekte Wahlbeteiligung mit acht Stimmen

Dierfeld, ein winziges Dorf in Rheinland-Pfalz, macht Schlagzeilen – dank einer perfekten Wahlbeteiligung. Mit nur 15 Einwohnern ist es die kleinste Gemeinde des Bundeslandes. Bei der jüngsten Landtagswahl gaben dort alle acht wahlberechtigten Bürger ihre Stimme ab.

Das Dorf Dierfeld liegt im Eifelkreis Bitburg-Prüm, einer Region, die für ihre kleinen Gemeinden bekannt ist. Das benachbarte Hamm zählt 16 Einwohner, Keppeshausen kommt auf 17. Doch Dierfeld bleibt das kleinste Dorf – hier leben nur Familienmitglieder und Angestellte eines Gutshofs.

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Der Hof selbst geht auf das 16. Jahrhundert zurück, als er als Jagdschloss errichtet wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts übernahm die Familie von Greve das Anwesen. Noch heute bildet es das Zentrum des Dorfes.

Um die Wahlgeheimhaltung zu wahren, schloss sich Dierfeld für die Abstimmung mit Manderscheid zusammen. Gemeinsam bildeten sie einen einzigen Wahlbezirk, der die Anonymität der Wähler sicherte. Trotz seiner Winzigkeit beteiligten sich alle Wahlberechtigten – eine seltene 100-Prozent-Wahlbeteiligung.

Rheinland-Pfalz umfasst rund 2.300 Gemeinden, von denen etwa 140 weniger als 100 Einwohner haben. Viele von ihnen, wie Dierfeld, legen Wahlbezirke zusammen, um die Wahlvorschriften einzuhalten.

Die Wahl in Dierfeld zeigt, wie selbst die kleinsten Gemeinden demokratisch teilhaben. Durch die gemeinsame Nutzung eines Wahlbezirks erfüllte das Dorf die rechtlichen Anforderungen und hielt die Beteiligung hoch. Alle acht Wähler machten in dieser besonderen Ecke Rheinland-Pfalz' ihre Stimme geltend.

Quelle