Paris Jackson zerpflückt Michael-Jackson-Biopic als "verschwendete Ressource"
Claudia SchmidtAnwalt widerlegt Paris Jacksons Kritik - Paris Jackson zerpflückt Michael-Jackson-Biopic als "verschwendete Ressource"
Paris Jackson kritisiert Michael-Jackson-Biopic Michael – "Fehlerhaft und verschwendete Ressourcen"
Paris Jackson hat sich gegen den bevorstehenden Michael-Jackson-Biopic Michael ausgesprochen und die Produktion als fehlerhaft und verschwenderisch bezeichnet. Der Film, der am 23. April 2025 in den deutschen Kinos anlaufen soll, steht wegen seiner hohen Kosten und der Besetzung bereits in der Kritik – vor allem von Seiten der Tochter des Popstars.
Ihre Vorbehalte äußert Jackson inmitten eines anhaltenden Rechtsstreits mit dem Nachlassverwalter ihres Vaters, dem sie finanzielle Misswirtschaft und Intransparenz vorwirft.
Der Biopic, produziert von John Branca – einem der Testamentsvollstrecker des Jackson-Nachlasses –, besetzt Miles Teller in der Rolle Brancas selbst. Jaafar Jackson, ein Neffe Michael Jacksons, übernimmt die Hauptrolle, unterstützt von Nia Long, Colman Domingo und Kendrick Sampson. Der Film verbindet Nachstellungen von Jacksons frühen Soloauftritten mit dramatisierten Einblicken in sein Privatleben. Berichten zufolge finanzierte der Nachlass Nachdrehs, um die Produktion zu verfeinern.
Paris Jackson steht seit Langem in Konflikt mit Branca und anderen Verwaltern, denen sie mangelnde Kontrolle über die Finanzen ihres Vaters vorwirft. Trotz ihrer Kritik wies ein Anwalt des Nachlasses ihre Vorwürfe zurück: Brancas Erfahrung in der Filmbranche rechtfertige das Projekt. Zudem habe Jackson durch die Arbeit des Nachlasses bereits rund 65 Millionen Dollar erhalten und stehe vor einer noch weit höheren Erbschaft.
Branca – gemeinsam mit den Produzenten Graham King und John McClain – verteidigt die künstlerische Ausrichtung des Films. Der Nachlass betont, dass die Umsetzung des Biopics eine verantwortungsvolle Entscheidung sei, angesichts von Jacksons globalem Vermächtnis und der kulturellen Bedeutung seiner Geschichte.
Trotz Paris Jacksons Widerstand wird Michael im nächsten April in deutschen Kinos zu sehen sein. Ihr Rechtsstreit mit dem Nachlass dauert derweil an, während die Macher des Films versichern, die Produktion ehre das Leben und Wirken ihres Vaters.
Die finanzielle Unterstützung durch den Nachlass und Brancas Beteiligung bleiben trotz der anhaltenden Kontroversen zentral für das Projekt.






