Wie die taz seit 40 Jahren gegen alle Widerstände überlebt
1979 prophezeiten Kritiker der tageszeitung – besser bekannt als taz – ein schnelles Ende, spätestens innerhalb eines Jahres. Doch wider alle Erwartungen feiert die unabhängige Zeitung nun fast 40 Jahre gedruckte Ausgabe. Gegründet von einer Gruppe junger Journalist:innen, die kaum älter als 20 waren, hat sie tiefgreifende Umbrüche in der Medienlandschaft überstanden, ohne ihre ursprünglichen Ideale zu verraten.
Die Anfänge der taz waren alles andere als gesichert. Viele zweifelten daran, dass eine linksgerichtete, werbefreie Zeitung in einem hart umkämpften Markt bestehen könnte. Doch die Gründer:innen – heute im Ruhestand oder kurz davor – widerlegten alle Skeptiker:innen und schufen ein dauerhaftes Medium.
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Medienbranche radikal verändert. Traditionelle Zeitungen kämpfen mit sinkenden Auflagen und digitaler Konkurrenz. Die taz jedoch hat sich angepasst, ohne ihre Kernaufgabe aufzugeben: unabhängiger, kritischer Journalismus.
Heute steht die langfristige Sicherung der Zeitung im Mittelpunkt. Unterstützer:innen können auf verschiedene Weise beitragen. Eine Möglichkeit ist, Genossenschaftsanteile der taz testamentarisch zu vermachen. Alternativ kann die taz Panter Stiftung als Begünstigte eingesetzt werden, um die kontinuierliche Finanzierung ihrer Arbeit zu gewährleisten. Auch direkte Vermächtnisse an die Zeitung selbst sind möglich.
Die taz Panter Stiftung spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie fördert Nachwuchsjournalist:innen, stärkt den investigativen Journalismus und bietet verfolgten Reporter:innen Schutz. Indem sie diese Werte festigt, hilft die Stiftung, das Erbe der taz an die nächsten Generationen weiterzugeben.
Aus einem riskanten Experiment im Jahr 1979 ist die taz zu einer widerstandsfähigen Institution geworden. Ihr Fortbestand hängt nun von Leser:innen ab, die sie durch geplante Zuwendungen unterstützen. Diese Beiträge werden helfen, ihre Unabhängigkeit zu bewahren und sicherzustellen, dass ihr Journalismus auch in Zukunft bestehen bleibt.






