Wartburgkreis übernimmt volle Trägerschaft für Eisenacher Krankenhaus ab 2026
Finn SimonWartburgkreis übernimmt volle Trägerschaft für Eisenacher Krankenhaus ab 2026
Der Kreistag des Wartburgkreises hat einstimmig einen neuen strategischen Plan für seine Krankenhäuser verabschiedet. Die Entscheidung fiel während einer Sitzung am Dienstag. Ziel ist es, die langfristige medizinische Versorgung der Region zu sichern.
Ab dem 1. Juli 2026 übernimmt der Landkreis die volle Trägerschaft des St.-Georg-Krankenhauses in Eisenach. Die Einrichtung wurde bisher von kirchlichen Trägern betrieben. Der Wartburgkreis wird dann sowohl das St.-Georg-Krankenhaus als auch das Krankenhaus Bad Salzungen in eigener Regie führen.
Der Plan unterteilt das Gebiet in eine nördliche und eine südliche Versorgungsregion. Jede davon erhält ein Schwerpunktkrankenhaus als Hauptversorger. Beide Standorte behalten ihre zentralen Notaufnahmen und fungieren als erweiterte Notfallversorgungszentren.
Ein abgestimmtes Konzept soll die ambulante Versorgung stärken und besser mit der stationären Behandlung verknüpfen. Jedes Krankenhaus konzentriert sich auf bestimmte Fachbereiche, behält jedoch seine zertifizierten Kompetenzzentren. Das Ziel ist eine Bündelung der Ressourcen, ohne die Eigenständigkeit der Standorte aufzugeben.
Die neue Strategie garantiert eine flächendeckende und nachhaltige Gesundheitsversorgung im Wartburgkreis. Beide Krankenhäuser behalten ihre bisherigen Rollen, arbeiten jedoch effizienter. Zudem wählte der Kreistag neue Mitglieder für die Aufsichtsräte des St.-Georg-Krankenhauses Eisenach und der kommunalen Beteiligungsgesellschaft GFG.






