29 April 2026, 16:17

Vom Gefängnis zum lebendigen Stadtviertel: Braunschweigs Vision für den Rennelberg

Offenes Buch mit einer detaillierten Zeichnung eines gefängnisähnlichen Gebäudes mit einem großen Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von beschreibendem Text.

Vom Gefängnis zum lebendigen Stadtviertel: Braunschweigs Vision für den Rennelberg

Braunschweig plant Umwandlung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg in ein neues Stadtviertel

Studierende der Technischen Universität Braunschweig haben nun frische Entwürfe für das Gelände präsentiert und Ideen für dessen zukünftige Nutzung vorgestellt.

Die prämierten Konzepte wurden im historischen Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt, wo sie noch bis zum 20. Mai zu sehen sind. Das Projekt startete im Dezember 2018, als der Verwaltungsausschuss der Stadt einen Plan zur Neugestaltung des Rennelberg-Geländes billigte. Seither haben Studierende an Konzepten gearbeitet, um das Gefängnis und seine Umgebung umzunutzen. Ihre Entwürfe sollen künftige Diskussionen anleiten, sobald eine klare Entwicklungsstrategie feststeht.

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Den ersten Platz belegte das Konzept Von Mauern zu Gemeinschaft: Die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg von Franziska Heininger und Johannes Quirin. Adriana Gens und Mareike Meier erreichten mit Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen den zweiten Platz. Den dritten Preis erhielten Sarah Suttner López und Robert Sievert für Nachbarschaft statt Gefängnis: Gemeinschaft über Mauern.

Trotz der Begeisterung für diese Ideen wird es vorerst noch keine Baumaßnahmen geben. Die nächsten Schritte hängen vom laufenden Verkaufsverfahren des Geländes ab. Unterdessen wird die ehemalige Anlage im Juni kurzzeitig als Festivalort für die Theaterformen wiedereröffnet.

Die studentischen Entwürfe bieten eine Grundlage für die Gestaltung des Umfelds. Sobald die Zukunft des Geländes geklärt ist, könnten diese Vorschläge beeinflussen, wie das neue Viertel entsteht. Bis dahin können Interessierte die prämierten Konzepte noch bis Ende des Monats im Rathaus besichtigen.

Quelle