Volkswagen setzt auf China als Exportdrehscheibe bis 2030
Volkswagen passt seine Strategie in China an und baut das Land zu einem wichtigen Exportstandort aus. Bis 2030 plant der Konzern, von dort jährlich rund 250.000 Fahrzeuge ins Ausland zu liefern. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen einer Neuausrichtung der Absatzziele und Produktionskapazitäten in der Region.
Der deutsche Autobauer hat seine Produktionskapazität in China bereits um etwa 1,5 Millionen Fahrzeuge reduziert. Ursprünglich hatte Volkswagen vor, dort jährlich bis zu vier Millionen Autos zu verkaufen. Nun rechnet das Unternehmen bis 2030 mit einem Absatz von rund 3,2 Millionen Fahrzeugen – eine deutliche Absenkung der Prognose.
Exportchancen sieht Volkswagen vor allem in Südostasien, dem Nahen Osten, Afrika und Südamerika. Allerdings werden die Gewinnmargen in China voraussichtlich auf vier bis sechs Prozent schrumpfen, nach zuvor zweistelligen Renditen. Dies steht im Kontrast zum lokalen Konkurrenten BYD, der bereits ab 2026 1,5 Millionen Fahrzeuge exportieren will.
Die Anpassungen spiegeln Volkswagens Bemühungen wider, sich an einen wandelnden Markt anzupassen. Durch den Fokus auf Exporte will der Konzern die rückläufigen Inlandsverkäufe in China ausgleichen. Die neue Strategie unterstreicht zudem den wachsenden Wettbewerbsdruck durch chinesische Hersteller wie BYD.






