14 June 2026, 14:05

Uniper und EWE bauen Wasserstoff-Drehkreuz in Niedersachsen für grüne Energieversorgung

EWE und Uniper planen den Bau einer Wasserstoff-Drehscheibe am Standort Huntorf in Deutschland

Uniper und EWE bauen Wasserstoff-Drehkreuz in Niedersachsen für grüne Energieversorgung

Uniper und EWE haben eine Vereinbarung zur Entwicklung eines Wasserstoff-Knotenpunkts in Huntorf, Niedersachsen, getroffen. Das Projekt nutzt erneuerbare Windenergie, um Wasserstoff zu erzeugen, zu speichern und zu verteilen. Ziel ist die Versorgung von Industrie- und Mobilitätskunden in der Region.

Der Standort Huntorf wurde wegen der bestehenden Infrastruktur ausgewählt. Dort befinden sich bereits ein Druckluftspeicherkraftwerk (CAES) sowie eine Kavernenspeicheranlage für Erdgas. Diese Anlagen machen den Standort ideal für die Wasserstoffproduktion und -speicherung.

Die Partnerschaft vereint Unipers Fachwissen in den Bereichen Elektrolyse und Wasserstoffvermarktung mit dem regionalen Know-how von EWE. Gemeinsam wollen die Unternehmen künftige Energieherausforderungen bewältigen – darunter das Problem der „Dunkelflaute“, also Phasen mit geringem Wind- und Solarstromaufkommen. Wasserstoff könnte in CAES-Systemen eingesetzt werden, um Effizienz und Zuverlässigkeit zu steigern.

In der ersten Phase könnte der Knotenpunkt bereits ab Mitte der 2020er-Jahre erste Kunden beliefern. Langfristig ist eine Ausbaustufe von bis zu 300 Megawatt geplant, mit Fokus auf eine Steigerung des Wasserstoffabsatzes.

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Der Wasserstoff-Knotenpunkt wird Industrie und Verkehr mit grüner Energie versorgen und stärkt damit die Rolle der Region im Rahmen der deutschen Energiewende. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Integration von Wasserstoff in das Energienetz.

Quelle