03 May 2026, 04:08

Söder drängt Ampelkoalition zu schnelleren Lösungen für Energiekrise und US-Zölle

Eine Karte von Deutschland mit in rot und blau hervorgehobenen Bundesländern, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 zeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahltermins.

Söder drängt Ampelkoalition zu schnelleren Lösungen für Energiekrise und US-Zölle

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die Bundesregierung zu schnellerem Handeln aufgefordert. Im Gespräch mit der Bild am Sonntag räumte der CSU-Vorsitzende ein, dass die Ampelkoalition in ihrem ersten Amtsjahr mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen habe. Er betonte, dass drängende Herausforderungen – von wirtschaftlichen Belastungen bis hin zur Energiekrise – zügigere Entscheidungen erforderten.

Söder nannte zwei zentrale Problemfelder, die Deutschland besonders belasten: die US-Zölle sowie die zweite Energiekrise innerhalb von fünf Jahren. Die Regierung müsse auf diese Krisen deutlich schneller reagieren, forderte der CSU-Chef. Trotz der Widrigkeiten bekräftigte er jedoch seine Unterstützung für die Koalitionsziele von Bundeskanzler Friedrich Merz.

Der CSU-Politiker wies Vorwürfe zurück, Merz regiere zu technokratisch. Gleichzeitig gab er zu, dass die Bilanz der Koalition bisher nicht überzeugend ausfalle. Söder warnte zudem vor einer Lähmung der Regierungsarbeit und betonte, wie wichtig es sei, die Handlungsfähigkeit der parlamentarischen Demokratie zu erhalten.

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Auf Nachfrage zu Berichten über scharfe Auseinandersetzungen zwischen Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) wollte sich Söder nicht äußern. Eine vorzeitige Zerreißprobe der Koalition schloss er jedoch kategorisch aus. Geduld sei nötig, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern, so der Ministerpräsident.

Söders Äußerungen unterstreichen den Druck auf die Merz-Regierung, endlich liefern zu müssen. Der Appell zu mehr Tempo kommt zu einer Zeit, in der Deutschland mit wirtschaftlichen und energietechnischen Hürden kämpft. Der CSU-Vorsitzende zeigt sich dennoch entschlossen, die Stabilität der Koalition und ihre langfristigen Ziele zu verteidigen.

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