Hertha BSC verliert wieder – Trainer Leitl fordert radikale Wende nach 0:1 gegen Magdeburg
Claudia SchmidtHertha BSC verliert wieder – Trainer Leitl fordert radikale Wende nach 0:1 gegen Magdeburg
Hertha BSC kassiert zehnte Saisonniederlage nach 0:1 gegen den 1. FC Magdeburg
Trainer Stefan Leitl zeigte sich wütend, nachdem seine Mannschaft vor 28.123 Zuschauern in der ausverkauften Avnet-Arena eine schwache Leistung ablieferte. Nun stehen zwei entscheidende Spiele an, um die Saison noch versöhnlich zu beenden.
Das Spiel nahm in der 62. Minute eine entscheidende Wende, als Laurin Ulrich das einzige Tor des Tages für Magdeburg erzielte. Hertha BSC kämpfte um den Ausgleich, doch Marten Winker verpasste in der 67. Minute die beste Chance. Trotz spätem Druck blieb ein Torerfolg aus.
Schon vor Anpfiff war Hertha BSC geschwächt: Die gesperrten Spieler Kennet Eichhorn und Paul Seguin fehlten, während Stürmer Dawid Kownacki krankheitsbedingt ausfiel. Die Mannschaft wirkte energielos und ohne Biss – zur Frustration der Fans.
Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein antrat, räumte nach dem Spiel ein, dass Hertha kaum nennenswerte Torchancen kreiert habe. Er entschuldigte sich für die enttäuschende Leistung. Auch Trainer Leitl zeigte sich verärgert und forderte für die letzten beiden Partien eine komplett andere Herangehensweise.
Hertha BSC empfängt nun die SpVgg Greuther Fürth, bevor es zum Saisonfinale nach Arminia Bielefeld geht.
Die Niederlage verlängert die sieglose Serie der Berliner und erhöht den Druck vor den letzten Spielen. Leitl pocht auf eine Leistungssteigerung – die Mannschaft muss sich schnell fangen. Die nächste Bewährungsprobe wartet im Heimspiel gegen Greuther Fürth.






