Rüdiger verteidigt seinen kämpferischen Fußballstil als Deutschlands WM-Geheimwaffe
Hannah FuchsRüdiger verteidigt seinen kämpferischen Fußballstil als Deutschlands WM-Geheimwaffe
Antonio Rüdiger verteidigt seinen kämpferischen Fußballstil – und sieht darin den Schlüssel zu Deutschlands WM-Träumen
Der Verteidiger von Real Madrid hat sich gegen jüngste Kritik gewehrt, nachdem es auf dem Platz zu einer Auseinandersetzung mit Diego Rico von Getafe gekommen war. Rüdiger ist überzeugt, dass die deutsche Nationalmannschaft eine aggressivere und kompromisslosere Haltung entwickeln muss, um bei künftigen Turnieren erfolgreich zu sein. Gegner sollen sich unwohl fühlen, wenn sie gegen sein Team antreten – diese Intensität sei der Schlüssel zu seinem eigenen Erfolg, betont der 31-Jährige. Sein Spielstil basiere auf Einsatzbereitschaft und psychologischem Druck.
In der Hierarchie der deutschen Innenverteidiger liegt Rüdiger hinter Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck auf Platz drei. Trotz seines Rufs als harter Kämpfer verweist er auf seine Disziplin: Seit neun Jahren hat er keine Rote Karte gesehen – auch nicht während seiner Zeit bei Real Madrid.
Zum Vorfall mit Diego Rico räumte Rüdiger ein, in manchen Zweikämpfen "über das Ziel hinausgeschossen" zu sein. Riccos Reaktion jedoch sei übertrieben gewesen, so der Abwehrspieler. Zwar gibt er zu, dass seine Aufgabe darin besteht, defensive Stabilität zu gewährleisten – doch den Vorwurf, sein Stil sei rücksichtslos, weist er zurück.
Rüdigers Spielweise bleibt ein Diskussionspunkt, doch seine Bilanz zeigt, dass er Aggressivität mit Kontrolle verbindet. Nun richtet sich sein Fokus auf die taktische Weiterentwicklung der deutschen Mannschaft im Hinblick auf die nächste WM. Der Einfluss des Verteidigers – sowohl auf als auch neben dem Platz – wird weiterhin genau beobachtet werden.






