06 May 2026, 05:16

PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodell statt Verkauf

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt, Deutschland, ein großes mehrstöckiges Gebäude mit zahlreichen Fenstern, umgeben von städtischer Infrastruktur einschließlich Straßenlaternen, Elektrofahrzeugen, Grünflächen und einem bewölkten Himmel.

PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodell statt Verkauf

PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, plant den Einstieg in den deutschen Reihenhausmarkt. Das Unternehmen setzt dabei auf langfristige Vermietung statt auf den direkten Verkauf von Immobilien – ein bemerkenswerter Schritt in einem Segment, das bisher kaum von institutionellen Investoren bedient wurde.

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PGIM sieht vor allem Potenzial in Pendlerregionen rund um Großstädte. Geplant ist der Bau von Reihenhäusern in modularer Bauweise, was die Entwicklungszeit deutlich verkürzt. Die Kosten pro Quadratmeter werden auf 1.900 bis 2.000 Euro veranschlagt.

Die Mietpreise sollen zwischen 17 und 18 Euro pro Quadratmeter liegen, was monatliche Mieten von etwa 1.700 bis 1.800 Euro bedeutet. Hintergrund der Strategie ist, dass Bauträger zunehmend Vorverkäufe benötigen, um Finanzierungen zu sichern. Institutionelle Investoren wie PGIM springen nun ein, indem sie einen Teil dieser Verkäufe garantieren – und so günstigere Einstiegspreise ermöglichen.

Dieser Wandel spiegelt eine breitere Entwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt wider: Immer mehr Großinvestoren engagieren sich im Einfamilienhaussegment, das traditionell von privaten Käufern dominiert wird.

PGIMs Ansatz könnte die Art und Weise verändern, wie Reihenhäuser in Deutschland entwickelt und vermietet werden. Durch die Fokussierung auf Speckgürtel und den Einsatz modularer Bauverfahren will das Unternehmen langfristige Mietoptionen schaffen. Gleichzeitig unterstreicht der Schritt die wachsende Rolle institutioneller Anleger in einem Markt, der bisher stark von Einzelkäufern geprägt war.

Quelle