06 May 2026, 02:57

Neue Bürgerinitiative fordert frischen Wind bei Gifhorner OB-Wahl

Ein belebter Platz mit Stühlen und Menschen, die sitzen und stehen, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Straßenlaternen, Fahnenmasten, einem Schild, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Neue Bürgerinitiative fordert frischen Wind bei Gifhorner OB-Wahl

Neue Bürgerinitiative tritt bei Gifhorner Oberbürgermeisterwahl an

Mit der Pädagogin und langjährigen Schulsozialarbeiterin Jacqueline Kleinhans geht eine neue Bürgergruppe unter dem Motto „Zukunft – Vertrauen – Zusammenhalt“ ins Rennen um das Gifhorner Bürgermeisteramt. Die Initiative verspricht einen frischen Ansatz in der Kommunalpolitik – mit Fokus auf Transparenz und Bürgerbeteiligung statt auf traditionelle Parteipolitik.

Kleinhans, die seit einem Jahrzehnt Schüler in Gifhorn als Schulsozialarbeiterin begleitet, wendet sich nun übergreifenden kommunalen Themen zu. Ihr Ziel: Wähler anzusprechen, die mit der etablierten Politik unzufrieden sind. Ihr Wahlkampf konzentriert sich auf fünf Schwerpunkte: öffentliche Sicherheit, Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung und eine schlankere Verwaltung.

Eines ihrer zentralen Anliegen ist das Mühlenmuseum-Projekt. Die Sanierungskosten seien ihrer Meinung nach völlig aus dem Ruder gelaufen und belasteten den Stadthaushalt übermäßig. Stattdessen fordert sie eine grundlegende Neubewertung – inklusive der Option, das Gebäude abzureißen oder umzunutzen. Schulen, betont sie, müssten Vorrang vor kostspieligen Denkmalsprojekten haben.

Zudem will die Gruppe brachliegende städtische Immobilien aktivieren. Kleinhans schlägt konkrete Lösungen vor, etwa die Umwandlung des Ratsweinkellers in ein neues Standesamt. Darüber hinaus wirbt „Zukunft – Vertrauen – Zusammenhalt“ Bürger dafür an, unter ihrem Banner für den Stadtrat zu kandidieren.

Die Mutter einer erwachsenen Tochter, die selbst Lehramtsanwärterin ist, sieht ihre Kandidatur als Chance für einen Neuanfang in der Kommunalpolitik. Das Programm der Gruppe setzt auf faktenbasierte Entscheidungen und einen offenen Dialog mit der Bevölkerung.

Falls gewählt, wollen Kleinhans und ihre Mitstreiter die Mittel stärker in Bildung und praktische Stadtverbesserungen lenken. Geplant ist, teure Prestigeprojekte wie das Mühlenmuseum zu streichen oder neu zu denken, während leerstehende Gebäude einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden sollen. Aktuell sucht die Initiative noch Unterstützer, die auf ihrer Liste für die anstehende Wahl antreten.

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