25 March 2026, 00:09

Martin Schulz erhält überraschend Paralympics-Silber nach Doping-Skandal 2024

Silbermedaille mit der Aufschrift "Chambre Syndicale des Banquiers Paris" auf weißem Hintergrund.

Martin Schulz erhält überraschend Paralympics-Silber nach Doping-Skandal 2024

Der deutsche Triathlet Martin Schulz hat nachträglich die Silbermedaille der Paralympics 2024 in Paris erhalten, nachdem eine Doping-Disqualifikation die Platzierungen auf dem Podest neu geordnet hatte. Die Aufwertung erfolgte im März 2026, nachdem der brasilianische Konkurrent Ronan Nunes Cordeiro wegen des Einsatzes eines verbotenen Wirkstoffs während der Spiele gesperrt worden war.

Schulz hatte das Rennen bei den Paralympics in Paris ursprünglich als Dritter beendet und damit Bronze im Sprintwettbewerb gewonnen. Sein Ergebnis änderte sich, nachdem Cordeiro, der als Zweiter ins Ziel gekommen war, bei einer Wettkampfkontrolle am 2. September 2024 positiv auf das anabole Steroid 19-Norandrosteron getestet worden war.

Cordeiro wurde im Folgemonat vorläufig suspendiert, die offizielle Disqualifikation wurde dann am 28. Januar 2026 nach einer Berufungsverhandlung bestätigt. Seine Leistung in Paris wurde aus den Rekordlisten gestrichen, wodurch Schulz automatisch auf den Silberrang aufrückte. Zuvor waren keine internationalen Auszeichnungen für Schulz dokumentiert worden.

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Die World Triathlon prüft nun zusätzliche Sanktionen gegen Cordeiro, zu denen auch ein langjähriges Wettkampfverbot gehören könnte. Die Entscheidung macht Schulz zum neuen Silbermedaillengewinner der Disziplin. Der Fall Cordeiro wird weiterhin geprüft, weitere Strafmaßnahmen sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Der Vorfall unterstreicht zudem die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen Doping im Paralympics-Sport.

Quelle