Krach macht Wohnungsnot zum Berliner Wahlkampf-Thema – und fordert Wegner zum Tennis-Duell
Claudia SchmidtKrach macht Wohnungsnot zum Berliner Wahlkampf-Thema – und fordert Wegner zum Tennis-Duell
Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD für die anstehende Berliner Wahl, hat die Wohnungsfrage ins Zentrum seines Wahlkampfs gerückt. Er warnte Vermieter vor ungerechtfertigten Mietpreiserhöhungen und forderte Berlins regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zu einem Tennismatch heraus – scherzte dabei sogar, selbst während des großen Stromausfalls im vergangenen Sommer spielen zu wollen.
Krach hat die Bewältigung der Berliner Wohnungsnot zu seiner obersten Priorität erklärt. Er bezeichnete das Thema als das entscheidende Thema des Wahlkampfs und setzt sich für stärkere Mieterschutzrechte sowie eine bundesweite Opt-out-Klausel ein, um die Mietpreisbremse wieder einzuführen. Der SPD-Kandidat betonte zudem die Rolle seiner Partei bei der Einrichtung der Berliner Mietenkommission, einer Behörde, die unfaire Preisentwicklungen überwachen soll.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das bevorstehende stadtweite Mietenregister. Krach nannte es eine bahnbrechende Entwicklung und einen Game-Changer für Mieter. Explizit warnte er ausbeuterische Vermieter: Ab Anfang 2027 würden Mietkontrolleure mit Inspektionen beginnen.
Seine Herausforderung an Bürgermeister Wegner formulierte Krach mit augenzwinkerndem Unterton. Er erkläre sich bereit, jederzeit und überall anzutreten – und spielte dabei auf den Blackout im Juli an, als Wegner trotz Stromausfalls in Teilen der Stadt beim Tennis fotografiert worden war.
Krachs Wahlkampf steht nun klar im Zeichen der Wohnungsreform. Das Mietenregister, schärfere Kontrollen und die Forderung nach bundesweiten Mietregulierungen prägen das Programm seiner Partei. Sein Tennis-Duell mit Wegner verleiht der politischen Debatte über die steigenden Berliner Mieten eine persönliche Note.






