Hertha BSCs Kevin Sessa analysiert die enttäuschende Saison in der 2. Bundesliga
Finn ZimmermannHertha BSCs Kevin Sessa analysiert die enttäuschende Saison in der 2. Bundesliga
Hertha BSCs Mittelfeldspieler Kevin Sessa blickt auf die schwierige Saison in der 2. Bundesliga zurück
Kevin Sessa, Mittelfeldspieler von Hertha BSC, hat sich zu den Problemen seines Teams in der aktuellen Saison der 2. Bundesliga geäußert. Trotz hoher Erwartungen liegt der Verein mit nur noch sechs Spielen vor Saisonende sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück. Sessa, dessen Vertrag bis 2027 läuft, betont jedoch, dass er keinen vorzeitigen Wechsel plant.
Zu Saisonbeginn galt Hertha bei Buchmachern und Medien als aussichtsreicher Aufstiegsanwärter – wenn auch nicht als absoluter Favorit. Paderborn führte die Quoten vor der Saison mit 2,05 an, während Hertha bei 12,0 folgte. Doch eine aktuelle Prognose sieht den Klub am Ende mit 17 Punkten nach 34 Spieltagen auf Platz vier – und damit besser als zunächst erwartet.
Trainer Stefan Leitl hatte den direkten Wiederaufstieg bereits vor Wochen ausgeschlossen und die Lücke zur Tabellenspitze eingeräumt. Seit seiner Aussage gewann die Mannschaft drei der letzten vier Partien und zeigt damit eine späte Leistungssteigerung. Sessa, der in den vergangenen vier Spielen durchgehend in der Startelf stand, gibt zu, dass die Mannschaft zwar Qualität besitze, über die Saison hinweg jedoch an Konstanz mangelte.
Verletzungen und schwankende Leistungen haben Herthas Aufstiegsambitionen immer wieder ausgebremst. Sessa vermutet, dass einige Spieler ihre Rolle möglicherweise überdacht und dadurch die Ergebnisse beeinträchtigt haben. Trotz der Rückschläge bleibt er dem Verein verbunden und ist überzeugt, dass das Team langfristig in einer höheren Spielklasse mithalten kann.
Herthas Hoffnung auf den Aufstieg hängt nun davon ab, den sieben Punkte Rückstand in den verbleibenden sechs Spielen aufzuholen. Sessas jüngste Leistungen geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus, doch die unbeständige Saison hat das Team von seinen Zielen entfernt. Sein langfristiger Vertrag unterstreicht sein Vertrauen in das Projekt – auch wenn der Klub vor einer weiteren Saison außerhalb der Bundesliga steht.






