29 June 2026, 00:12

Grüne fordern radikale Wende für den maroden Schienenverkehr in der Region

GRÜNE wollen den Schienenverkehr stärken - Direkte Verbindung in das Ruhrgebiet im Fokus

Grüne fordern radikale Wende für den maroden Schienenverkehr in der Region

Die Grünen haben auf die anhaltenden Herausforderungen und zukünftigen Pläne für den Schienenverkehr in der Region hingewiesen. Zwar sind die jüngsten Sperrungen auf den Linien RE7 und RB48 beendet, doch stehen noch umfangreiche Bauarbeiten bevor. Die Fahrgäste zeigen sich angesichts der aktuellen Behinderungen geduldig.

Leon Kröck, Fraktionsvorsitzender der Solinger Grünen, betonte, dass die Reisenden die Einschränkungen mit Verständnis tragen. Die Partei pocht darauf, die lokalen Bedürfnisse stärker in die Planungen des Landes und des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) einzubinden.

Die Grünen fordern erhebliche Verbesserungen im Netz. Sie setzen sich für eine Umleitung der RE2-Linie ein, um eine direkte Verbindung zwischen Solingen, Wuppertal und dem östlichen Ruhrgebiet herzustellen. Zudem verlangen sie eine schnellere Modernisierung der Signaltechnik und eine bessere Koordinierung der Schienenbauprojekte.

Die Elektrifizierung der S7-Linie und ihre Verlängerung bis Düsseldorf bleibt ein zentrales Anliegen. Darüber hinaus wollen die Grünen vor Beginn der RRX-Bauarbeiten in der Nähe von Düsseldorf-Eller Mitte ein zusätzliches Weichensystem errichten.

Die Partei ist überzeugt, dass sich das deutsche Schienennetz modernisiert, räumt jedoch ein, dass die Fahrgäste erhebliche Beeinträchtigungen hinnehmen müssen. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, den Schienenverkehr in den kommenden Jahren zuverlässiger, sicherer und attraktiver zu gestalten. Damit soll eine starke Alternative zum Individualverkehr geschaffen werden.

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