22 April 2026, 20:09

Goslar erhöht Vergnügungssteuer – Mehreinnahmen für Schulmahlzeiten geplant

Ein Plakat mit zwei Kindern an einem Tisch mit einem Teller, einem Glas und anderen Gegenständen, mit der Aufschrift "Jedes Kind braucht ein gutes Schulessen."

Goslar erhöht Vergnügungssteuer – Mehreinnahmen für Schulmahlzeiten geplant

Goslar plant noch vor Ende 2024 die Erhöhung der Vergnügungssteuer. Die Anpassung soll zusätzliche Einnahmen bringen, wobei ein Teil der Mittel für Schulmahlzeiten verwendet wird. Die neuen Sätze treten ab dem 1. August 2026 in Kraft.

Der Stadtrat hat Beschlüsse ausgearbeitet, um die Vergnügungssteuer auf Spielautomaten anzuheben. Derzeit liegt der Steuersatz bei 20 Prozent, künftig sollen es 22 Prozent sein. Diese Erhöhung geht auf einen Vorschlag der SPD und der Linken sowie des Stadtrats Niklas Prause zurück.

Durch die Steuererhöhung rechnet die Stadt 2026 mit Mehreinnahmen in Höhe von 32.300 Euro. Ab 2027 werden jährlich zusätzliche 96.900 Euro erwartet. Insgesamt sollen die jährlichen Einnahmen aus der Vergnügungssteuer dann bei etwa 1,11 Millionen Euro liegen.

Ein Teil der zusätzlichen Gelder fließt in die Finanzierung von Mittagessen für Grundschulkinder. Auch diese Unterstützung beginnt am 1. August 2026.

Die Steuererhöhung wird Goslar ab 2027 kontinuierliche Zusatzeinnahmen bescheren. Die Mittel sollen helfen, die Kosten für Schulmahlzeiten der jüngeren Kinder zu decken. Die Änderungen wurden nach einer parteiübergreifenden Einigung im Stadtrat beschlossen.

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