Glücksrad-Gewinner bereut BMW-Sieg nach Steuer-Schock und Wertverlust
Finn ZimmermannGlücksrad-Gewinner bereut BMW-Sieg nach Steuer-Schock und Wertverlust
Ein kürzlich bei Glücksrad siegreicher Kandidat, der einen BMW gewann, bereut den Preis inzwischen. Nach Steuern, Gebühren und Wertverlust kostete das Auto am Ende weit mehr als erwartet. Die Erfahrung hinterließ den Teilnehmer frustriert und finanziell belastet.
Der Gewinner feierte zunächst den BMW-Sieg, sah sich aber bald mit unerwarteten Kosten konfrontiert. Noch bevor er das Auto in Besitz nehmen konnte, musste er einen Scheck über 4.000 Dollar für Händler-Steuern und Zulassungsgebühren ausstellen. Hinzu kam die Bundes-Einkommensteuer – mit 37 Prozent des Marktwerts des Fahrzeugs – die tausende Dollar zusätzlich verschlang.
In den letzten fünf Jahren mussten Glücksrad-Gewinner von Autos typischerweise 40 bis 50 Prozent des Fahrzeugwerts für Steuern und Gebühren aufbringen. Bei einem Auto im Wert von 50.000 bis 90.000 Dollar bedeutete das Abzüge zwischen 20.000 und 45.000 Dollar – je nach Bundesstaat. Kaliforniens staatliche Steuer von 13,3 Prozent traf Gewinner dabei deutlich härter als die 0-Prozent-Regelung in Texas.
Der Kandidat versuchte, das Auto zurück an den Händler zu verkaufen, erhielt aber nur ein Angebot über 26.000 Dollar. Schließlich verkaufte er es woanders für 32.000 Dollar, was nach allen Ausgaben einen Nettoertrag von etwa 16.000 Dollar übrig ließ. Das Debakel erinnert an ähnliche Geschichten aus anderen Shows wie Geht's noch?, bei denen Gewinner oft mit vergleichbaren finanziellen Überraschungen konfrontiert werden.
Der Gewinner rät nun anderen dringend, sich stattdessen für Bargeldpreise zu entscheiden. Zwischen Steuern, Gebühren und Wertverlust erwies sich der BMW am Ende als teure Belastung. Seine Warnung unterstreicht die versteckten finanziellen Fallstricke hinter den glanzvollen Gewinnversprechen von Spielshows.