27 April 2026, 06:11

Flugticketsteuer sinkt: Bundesregierung entlastet Airlines ab Juli 2023

Austrian Airlines Airbus A320-200 startet von Frankfurt Airport mit Grünfläche, Gebäude und bewölktem Himmel im Hintergrund.

Flugticketsteuer sinkt: Bundesregierung entlastet Airlines ab Juli 2023

Deutschland senkt Flugticketsteuer ab 1. Juli 2023, um angeschlagene Airlines und Flughäfen zu entlasten

Mit der Maßnahme reagiert die Bundesregierung auf die aktuellen Herausforderungen der Branche, die unter stark gestiegenen Kerosinpreisen und erhöhten Ticketkosten als Folge der Energiekrise leidet. Die Steuerentlastung soll deutschen Drehkreuzen helfen, im Wettbewerb mit ausländischen Konkurrenten bestehen zu können.

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Ziel der geplanten Steuersenkung ist es, zu verhindern, dass deutsche Flughäfen und Fluggesellschaften weiter an Boden verlieren. Zwar belasten die hohen Spritpreise alle Airlines, doch sehen Politiker in der Reduzierung der Abgabe einen Weg, die Wettbewerbsbedingungen zu verbessern. Dennoch dürften die Ticketpreise aufgrund der anhaltenden Energiekrise weiter steigen.

Warnung vor begrenzter Wirkung der Steuerentlastung

Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses im Bundestag, betonte, dass die Steuererleichterung allein die steigenden Flugpreise nicht ausgleichen werde. Sie verwies auf die massive Belastung der Reisebranche, in der explodierende Kosten die Geschäftsführung zunehmend erschweren. Karliczek unterstrich zudem die Notwendigkeit attraktiver Drehkreuze, um sowohl Fluggesellschaften als auch Touristen nach Deutschland zu locken.

Die Maßnahme spiegelt die allgemeinen Sorgen um die Erholung der Branche wider. Zwar bleiben die Kerosinpreise ein globales Problem, doch zielt die Steueranpassung auf einen spezifischen Nachteil für die deutsche Luftfahrt ab. Nun bleibt abzuwarten, ob die Änderung die finanzielle Last verringert oder lediglich die Auswirkungen des breiten wirtschaftlichen Drucks abfedert.

Ungewisse Auswirkungen auf Ticketpreise – Wettbewerbsfähigkeit bleibt entscheidend

Die Senkung der Luftverkehrsabgabe tritt zwar im Juli in Kraft, doch bleibt unklar, wie stark sie sich auf die Ticketpreise auswirken wird. Die Airlines werden weiterhin mit hohen Energiekosten kämpfen, sodass Reisende mit erhöhten Preisen rechnen müssen. Die Bundesregierung konzentriert sich nun darauf, die Attraktivität deutscher Drehkreuze im harten internationalen Wettbewerb zu sichern.

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