02 May 2026, 04:08

Deutsche Bahn verdoppelt Reinigungskräfte – doch der Kaffee bleibt ein Problem

Innenseite eines vollen Zuges mit Sitzreihen, Überkopfstangen, Deckenlampen, Glastüren, Passagieren mit Taschen und Informationsschildern im Hintergrund.

Deutsche Bahn verdoppelt Reinigungskräfte – doch der Kaffee bleibt ein Problem

Die Deutsche Bahn hat in diesem Jahr ihre Reinigungs- und Servicebemühungen deutlich ausgeweitet. Seit Januar hat das Unternehmen die Zahl seiner Reinigungskräfte verdoppelt – mittlerweile sind 220 Mitarbeiter damit beschäftigt, die Züge sauber zu halten. Fahrgäste haben die Verbesserungen bei Sauberkeit und Bordkomfort bereits wahrgenommen.

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Die Initiative für sauberere Züge begann mit einer Investition von 20 Millionen Euro im Jahr 2024. Zwischen Januar und März reinigten die Teams 680.000 Toiletten und füllten rund 170.000 Müllsäcke. Mobile Reinigungskräfte sind nun auf stark frequentierten Strecken im Einsatz, während die Züge im Betrieb sind.

Auch die Häufigkeit der Teppichreinigung in den ICE-Zügen wurde erhöht. Wöchentlich bearbeiten die Mitarbeiter eine Fläche, die sechs Fußballfeldern entspricht. Spezialteams sind an großen Knotenpunkten wie München stationiert, um bei akutem Bedarf sofort eingreifen zu können.

Michael Peterson, Leiter des Fernverkehrs, bestätigte die Fortschritte bei Sauberkeit und Service an Bord. Dennoch bleiben einige Probleme ungelöst. Trotz der Bemühungen, die Automaten instand zu halten, gibt es weiterhin Beschwerden über fehlenden Kaffeeservice. Allein in den ersten drei Monaten mussten Techniker 100 Kaffeemaschinen austauschen.

Die zusätzlichen Investitionen und das verstärkte Personal führen zu sichtbar saubereren Zügen. Häufigere Wartungsarbeiten und spezialisierte Teams an wichtigen Bahnhöfen sorgen für höhere Standards. Doch die anhaltenden Probleme mit den Kaffeemaschinen zeigen, dass einige Serviceherausforderungen weiterhin bestehen.

Quelle