Das "new Hollywood face": Warum Stars jetzt auf natürliche Schönheit setzen
Finn SimonDas "new Hollywood face": Warum Stars jetzt auf natürliche Schönheit setzen
Die diesjährige Award-Saison endete mit der Verleihung der Oscars – und brachte einen deutlichen Wandel in den Schönheitstrends unter Hollywood-Stars mit sich. Schauspielerinnen wie Anne Hathaway, Nicole Kidman und Gwyneth Paltrow haben einen frischen Ästhetiktrend populär gemacht, der auf natürliche Verfeinerung statt auf dramatische Veränderungen setzt. Dieses sogenannte "new Hollywood face" konzentriert sich auf dezente Optimierungen anstelle offensichtlicher Eingriffe.
Kennzeichnend für diesen Look sind makellose, strahlende Haut, sanft angehobene Wangenknochen und eine klar konturierte Kieferpartie. Anders als bei früheren Trends geht es nicht mehr um ein "eingefrorenes" oder übertrieben aufgepolstertes Aussehen. Stattdessen zielen die Behandlungen auf ein entspanntes, jugendliches Erscheinungsbild der oberen Gesichtspartie ab – mit gestützten Augenbrauen und wachen, ausdrucksstarken Augen.
Die Qualität der Haut spielt dabei eine zentrale Rolle. Verfahren wie Laserbehandlungen, Microneedling oder Radiofrequenztherapien regen die Kollagenbildung an und verbessern so Textur und Straffheit. Im Augenbereich sorgen Blepharoplastik oder Filler unter den Tränensäcken für weniger Schatten und straffere Haut – der Blick wirkt dadurch frischer.
Weitere Methoden umfassen gezielt gesetzte Botox-Injektionen, um Stirnfalten zu mildern, sowie Hautfiller oder Fetttransfers, um das Volumen im mittleren Gesicht wiederherzustellen. Das Ergebnis ist ein ausbalanciertes, harmonisches Erscheinungsbild – eine Betonung der natürlichen Züge, ohne übertrieben zu wirken.
Obwohl dieser Trend bereits in den vergangenen Jahren an Fahrt aufnahm, zeigen aktuelle rote Teppiche und Interviews kaum neue Stars, die ihn übernehmen. Der Ansatz bleibt auf langfristige, subtile Korrekturen statt auf schnelle Lösungen ausgerichtet. Vorerst setzt das "new Hollywood face" weiterhin auf eine natürlich wirkende Verfeinerung – und nicht auf radikale Verwandlungen.