17 March 2026, 08:06

Bundespolizei ermittelt nach heimlichen Toiletten-Fotos am Braunschweiger Hauptbahnhof

Schwarz-weiß-Foto einer öffentlichen Toilette mit einer Reihe von Waschbecken, Wasserhähnen, Wänden, Türen, Fenstern und einem gefliesten Boden, mit verschiedenen Gegenständen, die herumliegen.

Frauen heimlich in Toilette fotografiert - Festnahme - Bundespolizei ermittelt nach heimlichen Toiletten-Fotos am Braunschweiger Hauptbahnhof

Ein 36-jähriger Mann wird von der deutschen Bundespolizei ermittelt, nachdem er angeblich im Toilettenbereich des Braunschweiger Hauptbahnhofs heimlich Fotos von zwei Frauen gemacht haben soll. Die Beamten nahmen den Verdächtigen später fest und beschlagnahmten sein Handy sowie einen ausziehbaren Schlagstock.

Der Vorfall nahm seinen Lauf, als eines der Opfer das verdächtige Verhalten des Mannes bemerkte und die Polizei alarmierte. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest und durchsuchten ihn – dabei fanden sie ein Mobiltelefon und einen verbotenen Schlagstock.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mit seinem Handy eine 18-Jährige und eine 47-Jährige ohne deren Einwilligung fotografiert zu haben. Die Behörden haben ein Strafverfahren wegen Verletzung der persönlichen Privatsphäre und unerlaubten Waffenbesitzes eingeleitet.

Der Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle in ganz Deutschland ein. In den vergangenen zwei Jahren wurden zwölf vergleichbare Straftaten registriert, bei denen unbefugt Personen in öffentlichen Toiletten von Bahnhöfen fotografiert wurden. Die meisten Fälle ereigneten sich in Großstädten, darunter fünf in Berlin, drei in München und zwei in Hamburg.

Der Mann bleibt weiterhin wegen des Verdachts auf Verletzung der Privatsphäre und Waffenvergehen in Untersuchung. Die Bundespolizei wertet weiterhin die Beweismittel aus, darunter das beschlagnahmte Handy. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich illegaler Überwachung in öffentlichen Einrichtungen.

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