08 May 2026, 20:06

Braunkohleregionen planen gemeinsam den Strukturwandel bis 2038 mit 40 Milliarden Euro

Ausführliches historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, mit begleitendem Text über die Region und ihre Einwohner.

Braunkohleregionen planen gemeinsam den Strukturwandel bis 2038 mit 40 Milliarden Euro

Dritter Braunkohleregionen-Austausch: Schlüsselakteure gestalten den Strukturwandel

Anfang dieses Monats trafen sich beim dritten Braunkohleregionen-Austausch zentrale Vertreter aus Deutschlands Braunkohlerevieren. Rund 100 Beteiligte kamen am 6. und 7. Mai auf Burg Warberg im Landkreis Helmstedt zusammen, um über die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft im Zuge des Braunkohleausstiegs zu beraten.

Erstmals nahmen Abgesandte aus allen vier deutschen Braunkohleregionen teil: der Lausitz, dem Rheinland, Mitteldeutschland und Helmstedt. Im Mittelpunkt der Gespräche standen zentrale Themen wie die Steuerung von Erwartungen, das Tempo des Wandels und die aktive Gestaltung des Strukturwandels. Die Regionen verfügen gemeinsam über rund 40 Milliarden Euro an Strukturstärkungsmitteln, die bis 2038 für Projekte vorgesehen sind.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Region Helmstedt übernahm dabei eine führende Rolle und setzte sich für zügige Entscheidungen und enge Zusammenarbeit ein. Während der Veranstaltung wurde offiziell ein Förderbescheid über 2,1 Millionen Euro für das „Soziale Quartier Offleben und Nahversorgungszentrum“ überreicht. Das Projekt soll die kommunale Infrastruktur und die Versorgungsangebote vor Ort verbessern.

Der Revieraustausch dient als zentrale Plattform für den Strukturwandel in Deutschland und fördert den Austausch sowie gemeinsame Lösungsansätze. Die Organisatoren bestätigten, dass der nächste bundesweite Austausch 2027 im Rheinischen Revier stattfinden wird.

Die zweitägige Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit bei der Bewältigung des Braunkohleausstiegs. Mit 40 Milliarden Euro an verfügbaren Mitteln geht es nun darum, Strategien in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Die nächste Zusammenkunft 2027 im Rheinland wird diese Bemühungen fortsetzen.

Quelle