Braunkohleregionen planen gemeinsam den Strukturwandel bis 2038 mit 40 Milliarden Euro
Hannah FuchsBraunkohleregionen planen gemeinsam den Strukturwandel bis 2038 mit 40 Milliarden Euro
Dritter Braunkohleregionen-Austausch: Schlüsselakteure gestalten den Strukturwandel
Anfang dieses Monats trafen sich beim dritten Braunkohleregionen-Austausch zentrale Vertreter aus Deutschlands Braunkohlerevieren. Rund 100 Beteiligte kamen am 6. und 7. Mai auf Burg Warberg im Landkreis Helmstedt zusammen, um über die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft im Zuge des Braunkohleausstiegs zu beraten.
Erstmals nahmen Abgesandte aus allen vier deutschen Braunkohleregionen teil: der Lausitz, dem Rheinland, Mitteldeutschland und Helmstedt. Im Mittelpunkt der Gespräche standen zentrale Themen wie die Steuerung von Erwartungen, das Tempo des Wandels und die aktive Gestaltung des Strukturwandels. Die Regionen verfügen gemeinsam über rund 40 Milliarden Euro an Strukturstärkungsmitteln, die bis 2038 für Projekte vorgesehen sind.
Die Region Helmstedt übernahm dabei eine führende Rolle und setzte sich für zügige Entscheidungen und enge Zusammenarbeit ein. Während der Veranstaltung wurde offiziell ein Förderbescheid über 2,1 Millionen Euro für das „Soziale Quartier Offleben und Nahversorgungszentrum“ überreicht. Das Projekt soll die kommunale Infrastruktur und die Versorgungsangebote vor Ort verbessern.
Der Revieraustausch dient als zentrale Plattform für den Strukturwandel in Deutschland und fördert den Austausch sowie gemeinsame Lösungsansätze. Die Organisatoren bestätigten, dass der nächste bundesweite Austausch 2027 im Rheinischen Revier stattfinden wird.
Die zweitägige Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit bei der Bewältigung des Braunkohleausstiegs. Mit 40 Milliarden Euro an verfügbaren Mitteln geht es nun darum, Strategien in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Die nächste Zusammenkunft 2027 im Rheinland wird diese Bemühungen fortsetzen.






