Banken testen Stablecoins für grenzüberschreitende Echtzeit-Zahlungen in Project Pangea
Finn SimonBanken testen Stablecoins für grenzüberschreitende Echtzeit-Zahlungen in Project Pangea
Ein Konsortium führender Finanzinstitute hat Project Pangea gestartet, um den Einsatz von Stablecoins bei Devisentransaktionen zu testen. Die Initiative vereint Banken aus Europa und Südkorea, die gemeinsam schnellere grenzüberschreitende Zahlungen erforschen. Als technologische Partner fungieren Chainlink und FairSquareLab, die Schlüsseltechnologien für das Pilotprojekt bereitstellen.
Ziel von Project Pangea ist die direkte Abwicklung von Transaktionen zwischen Euro- und Korean-Won-Stablecoins. Dazu kommt eine auf Blockchain basierende Plattform von FairSquareLab zum Einsatz, einem Spezialisten für Devisenabwicklungstechnologien. Das System ermöglicht synchronisierte Zahlung-gegen-Zahlung-Transaktionen (Payment-versus-Payment) zwischen regulierten Digitalwährungen.
Chainlink unterstützt das Vorhaben mit Datenfeeds, plattformübergreifender Kompatibilität und der Koordination von Transaktionen. Die Technologie des Unternehmens verbindet dabei traditionelle Swift-Infrastrukturen mit dezentralen Ledger-Abwicklungssystemen. Die beteiligten Finanzinstitute testen im Rahmen des Piloten Echtzeit-Abwicklungen (T+0) für internationale Währungstransfers.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die enge Abstimmung zwischen Chainlink und den Bankpartnern, um die neue Stablecoin-basierte Deviseninfrastruktur zu erproben. Die Plattform von FairSquareLab und die Tools von Chainlink bilden das Rückgrat des Projekts. Die Tests markieren einen wichtigen Schritt hin zu schnelleren, blockchainbasierten Abwicklungssystemen für den globalen Währungshandel.






