02 May 2026, 10:09

50.000 Menschen blockieren Berlins Straßen bei der Revolutionären Maidemo

Eine große Gruppe von Menschen marschiert eine baumbestandene Straße in Berlin entlang und hält Kameras in der Hand, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

50.000 Menschen blockieren Berlins Straßen bei der Revolutionären Maidemo

Berlins jährliche „Revolutionäre Maidemonstration“ zieht fast 50.000 Menschen am Tag der Arbeit auf die Straßen

Was als großangelegte Kundgebung begann, entwickelte sich bald zu einem nur langsam vorankommenden Zug, bei dem sich die Menschenmassen in Kreuzberg stauten und die Route verzögerten.

Bis zum Abend hatte sich die Spitze des Demonstrationszugs bereits bis nach Neukölln vorgearbeitet, während das Ende noch immer auf der Oranienstraße in Kreuzberg feststeckte – der Zug war damit in mehrere Abschnitte zerrissen. Teilnehmer berichteten von Wartezeiten bis zu einer halben Stunde, bevor sie sich überhaupt ein Stück vorwärtsbewegen konnten.

Die Polizei sperrte den Zugang zum Görlitzer Park, als die Lage zunehmend unübersichtlich wurde. Mehrere angrenzende Straßen wurden für den Verkehr gesperrt, U-Bahn-Stationen umfahren, um die Menschenmassen zu kontrollieren. Beamte beobachteten die Situation, Meldungen über Ausschreitungen gab es jedoch nicht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Liga der Kommunisten bestätigte auf X, dass ihr Block die Glogauer Straße erreicht habe. Andere Gruppen kämen hingegen wegen der schieren Anzahl an Feiernden in Kreuzberg kaum vom Fleck. Innensenatorin Iris Spranger sagte im RBB-Abendschau, die Veranstaltung verlaufe trotz der Verzögerungen bisher friedlich. Ungewiss blieb jedoch, ob die Demonstranten ihr geplantes Ziel, den Südstern in Kreuzberg, noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen würden.

Der Demonstrationszug kam durch die tausenden Feiernden in Kreuzberg massiv ins Stocken, was den Fortschritt des Marsches bremste. Während die Polizei den Zugang regelte und Straßen gesperrt blieben, prüften Veranstalter und Behörden weiterhin, ob der Zug sein Ziel wie geplant erreichen könnte.

Quelle