Zwei Feuerwehren in Grasleben fusionieren wegen akuten Personalmangels
Finn SimonZwei Feuerwehren in Grasleben fusionieren wegen akuten Personalmangels
Zwei Freiwillige Feuerwehren in der Samtgemeinde Grasleben werden zu einer Einheit zusammengeschlossen. Die Entscheidung folgt auf Bedenken wegen zu geringer Personalstärke in den Wehren von Rennau und Rottorf. Die Verantwortlichen streben an, den Übergang bis zum 1. Januar 2027 abzuschließen.
Der Gemeinderat beschloss die Auflösung der Feuerwehren in Rennau und Rottorf und die Gründung der neuen Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel. Aktuell zählt Rennau nur noch zehn aktive Mitglieder, Rottorf 17 – beide unter der gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststärke von 20 Einsatzkräften pro Wehr. Durch den Zusammenschluss soll der Brandschutz in der Region langfristig gesichert werden.
Bürgermeister Gero Janze begrüßte die Einigung als notwendigen Schritt für die öffentliche Sicherheit. Gleichzeitig lobte er die Ernennung von Christin Bilz zur stellvertretenden Wehrführerin in Ahmstorf und würdigte ihr langjähriges Engagement im Feuerwehrdienst. Bilz soll künftig Christian Fohlert als Wehrführerin nachfolgen.
Zudem billigte der Gemeinderat Pläne zum Verkauf des TSF-W-Fahrzeugs aus Rennau, das durch ein Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt werden soll. Nikolas Müller, bisheriger stellvertretender Wehrführer in Rottorf, wird seine Funktion in der neu gebildeten Einheit Hasenwinkel beibehalten.
Der Zusammenschluss soll den Personalmangel beheben und gleichzeitig die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr erhalten. Die neue Feuerwehr Hasenwinkel wird mit gebündelten Ressourcen und Personal arbeiten. Die Änderungen sollen bis Anfang 2027 vollständig umgesetzt sein.






