Youth Empowerment Lab in Osnabrück: Junge Mediator:innen für globale Konflikte gesucht
Finn SimonYouth Empowerment Lab in Osnabrück: Junge Mediator:innen für globale Konflikte gesucht
Vom 28. Oktober bis 4. November findet in Osnabrück das Youth Empowerment Lab statt – ein Treffen junger Menschen aus 20 Ländern
Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 18 und 27 Jahren und hat zum Ziel, den Dialog zu fördern und zukünftige Mediatorinnen und Mediatoren in der Konfliktlösung auszubilden. Die Organisatorinnen und Organisatoren betonen, dass das Lab einen Beitrag zur Bewältigung globaler Spannungen durch jugendgeführte Lösungsansätze leisten soll.
Das Youth Empowerment Lab ist Teil des Jubiläums "Friedensstadt Osnabrück", das sich in diesem Jahr mit sieben friedensrelevanten Themen auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht diesmal die "intersektionale Konfliktmediation", wobei der Religion eine zentrale Rolle zukommt. Als prägnantes Beispiel dient der Nahostkonflikt, der zeigt, wie religiös geprägte Auseinandersetzungen neue Herangehensweisen erfordern.
Gefördert wird die Initiative vom Auswärtigen Amt und unterstützt von regionalen Partnern. Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrück, unterstreicht die Bedeutung, junge Stimmen bei der Gestaltung friedlicher Lösungen zu stärken. Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat, pflichtet ihr bei und bezeichnet die Veranstaltung als Plattform, um globale Herausforderungen anzugehen.
Ein Höhepunkt wird die Podiumsdiskussion "How to Empower" am 1. November sein. Neben der Friedensbotschafterin und Gründerin von medica mondiale, Dr. Monika Hauser, diskutieren John McGurk, Tuana Sahin und Ghada Zribi. Moderiert wird die Runde von NDR-Journalistin Kathrin Kampmann, die Wege aufzeigt, wie die Einbindung junger Menschen in Mediationsprozesse gestärkt werden kann.
Acht Tage lang bietet das Youth Empowerment Lab Workshops und Diskussionen zur Konfliktbewältigung an. Die Teilnehmenden erwerben Fähigkeiten, um aktuelle und künftige Konflikte konstruktiv zu bearbeiten. Die Veranstaltung unterstreicht damit Osnabrücks Engagement für Friedensarbeit durch Bildung und internationale Zusammenarbeit.






