26 June 2026, 06:05

Woidke begrüßt Finanzreform: "Wer bestellt, zahlt" soll Kommunen entlasten

Woidke: Finanzreform bringt Kommunen mehr Planungssicherheit

Woidke begrüßt Finanzreform: "Wer bestellt, zahlt" soll Kommunen entlasten

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat eine neue Bund-Länder-Vereinbarung zur Finanzreform begrüßt. Er bezeichnete sie als einen wichtigen Schritt für Deutschland. Das Abkommen zielt darauf ab, die Belastung der Kommunen zu verringern und die steigenden Sozialkosten in den Griff zu bekommen.

Bund und Länder haben sich auf Reformen geeinigt, die den Gemeinden mehr Planungssicherheit bieten sollen. Nach dem neuen Prinzip „Wer bestellt, zahlt“ soll die Finanzierungsverantwortung künftig mit der Entscheidungsgewalt übereinstimmen.

Woidke kritisierte zudem die aktuelle Energiepolitik. Die Preise seien nach wie vor zu hoch, und die bisherigen Maßnahmen gingen an den zentralen Problemen vorbei, so der SPD-Politiker. Er betonte, dass bezahlbare Energie entscheidend sei, um Arbeitsplätze und das Wirtschaftswachstum im Land zu sichern.

Als Lösung schlug er vor, erneuerbaren Strom dort zu nutzen, wo er erzeugt wird. Dies würde seiner Meinung nach die Kosten senken und die Effizienz im Energiesektor steigern.

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Die Vereinbarung schafft einen klareren finanziellen Rahmen für Bund, Länder und Kommunen. Gleichzeitig zeigt sie, wie drängend die Fragen der Energiebezahlbarkeit und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft bleiben. Woidkes Äußerungen unterstreichen die Notwendigkeit von Anpassungen sowohl in der Finanz- als auch in der Energiepolitik.

Quelle