22 March 2026, 10:06

"Wer weiß denn sowas?" liefert Kultmomente zwischen Nostalgie und Chaos

Plakat eines lachenden Menschen mit wilden Haaren, weit aufgerissenen Augen und einem breiten Grinsen, vor einem hellgelben Hintergrund, mit dem Text "McFadden's Row of Flats: Die Komödie, die viele Millionen zum Lachen gebracht hat."

Raab und Schoeneberger sind das Duo mit dem doppelten Knalleffekt - "Wer weiß denn sowas?" liefert Kultmomente zwischen Nostalgie und Chaos

Wer weiß denn sowas? lieferte in einer aktuellen Folge skurrile Auftritte, überraschendes Wissen und nostalgische Momente. Die Sendung vereinte Popkultur, Sportgeschichte und absurde Challenges – und sorgte damit bei Kandidaten wie Zuschauern für beste Unterhaltung.

Von Märchenfilmen bis zu den Ursprüngen der Schlümpfe deckte der Abend ein breites, unerwartetes Themenspektrum ab.

Den Auftakt bildete ein Streifzug durch die DEFA-Filmgeschichte. Im Mittelpunkt stand der 1973 entstandene Märchenfilm Drei Haselnüsse für Aschenbrödel des tschechoslovakischen Regisseurs Václav Vorlíček. Mit Libuše Šafránková in der Hauptrolle entwickelte sich die DEFA-Koproduktion zum Kultfilm. Doch Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen vom Team der Über-60-Jährigen mussten gestehen, den Streifen noch nie gesehen zu haben. Sophia Thomalla hingegen hatte eine persönliche Verbindung: Ihre Mutter habe sich einst in ihren Vater verliebt, weil er dem Prinzen aus dem Film ähnelte.

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Für heitere Momente sorgten Stefan Raab und Barbara Schöneberger mit einem chaotischen Duett von Barbie Girl. Raab, als Ken verkleidet, präsentierte sich mit einer grotesken Prothese für einen Überbiss, während Schöneberger später mit einem Summer am Kopf auf der Bühne stand. Anschließend streckte sie sich auf einem Bonanza-ähnlichen Glücksrad aus – ein weiterer absurder Höhepunkt. Hans Sigl ließ sich nicht lumpen, inhalierte Helium aus einem Luftballon und stimmte eine quietschverzerrte Hymne auf die Sendung an, die er als "wirklich fantastisch" pries.

Auch Sport-Quizfragen sorgten für Aufsehen. Jan Ullrich und Hans Sigl nannten fälschlicherweise Ivan Lendl als den Spieler, den Boris Becker 1985 im Wimbledon-Finale besiegte. Zuvor war noch Jens Lehmanns Trick bei der WM 2006 Thema: Der Torwart hatte beim Elfmeterschießen gegen Argentinien einen Spickzettel in seinem rechten Stutzen versteckt. Hugo Egon Balder zeigte unterdessen sein musikalisches Talent und trommelte einen Beat zu I Saw Her Standing There der Beatles.

Popkulturelle Kuriositäten rundeten den Abend ab. So erfuhren die Zuschauer, dass Schlumpfine, die erste weibliche Schlumpf-Figur, ursprünglich von dem bösen Zauberer Gargamel erschaffen wurde. Zudem geriet das Verkehrssicherheitsprogramm Der 7. Sinn aus den 1960er- und 70er-Jahren in die Kritik – wegen veralteter Ratschläge. Die Sendung machte etwa Frauen für zögerlichen Verkehr verantwortlich, weil ihnen die Übung fehle, und riet ihnen, makellos auszusehen, um Hilfe von Männern zu erhalten.

Die Folge verband Nostalgie, Humor und überraschende Fakten. Die Kandidaten meisterten Fragen von Märchenfilmen bis zur Sportgeschichte, während die Auftritte für zusätzlichen Unterhaltungswert sorgten. Die Mischung aus Wissenswertem und Alberheiten machte die Show von Anfang bis Ende unberechenbar – und damit zum perfekten Fernsehvergnügen.

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