28 March 2026, 16:06

Wabe-Schunter kämpft um 250.000 Euro für sein marodes Gemeinschaftsbad

Ein Plakat für ein Schwimmbad in Aschersleben, Deutschland, das Menschen im Wasser zeigt, von denen einer sitzt, und Text, der Informationen zum Schwimmbad liefert.

Wabe-Schunter kämpft um 250.000 Euro für sein marodes Gemeinschaftsbad

Lokale Politiker in Wabe-Schunter drängen auf schnelles Handeln, um ihr Gemeinschaftsbad zu modernisieren. Der örtliche CDU-Verband und ein Landtagsabgeordneter haben die Behörden aufgefordert, zu prüfen, ob das Bad für Bundesfördermittel infrage kommt. Bei Erfolg könnte die Einrichtung mindestens 250.000 Euro für dringend benötigte Sanierungsarbeiten erhalten.

Das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" (SKS) unterstützt finanziell die Renovierung veralteter Schwimmbäder. Viele dieser Anlagen in ganz Deutschland sind über die Jahre marode geworden und erfüllen nicht mehr die heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Sicherheit. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt, der bis zu 45 Prozent der Kosten deckt – oder sogar 75 Prozent, wenn die Kommune in einer angespannten Haushaltslage steckt.

Für umfassende Sanierungen können bis zu acht Millionen Euro beantragt werden, wobei der Mindestzuschuss des Bundes bei 250.000 Euro liegt. Um die Mittel zu beziehen, müssen die Kommunen bis zum 19. Juni 2026 eine digitale Projektskizze einreichen. Der CDU-Ortsverband Wabe-Schunter und der Landtagsabgeordnete fordern nun, zügig die Eignung des Bades zu prüfen und die Unterlagen für einen Antrag vorzubereiten.

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Schwimmbäder sind für Gemeinden von zentraler Bedeutung: Sie dienen als Orte der Erholung, des Sports und des wettkampforientierten Trainings. Ihre Instandhaltung sichert den Zugang zu gesundheitlichen Vorteilen und Freizeitaktivitäten für alle Altersgruppen.

Der Vorstoß zur Förderung ist Teil einer bundesweiten Initiative zur Rettung öffentlicher Bäder. Wird der Antrag bewilligt, könnten die Sanierungskosten gedeckt und die Anlage auf den aktuellen Stand gebracht werden. Der nächste Schritt liegt nun bei den lokalen Behörden, die bis zur Frist 2026 ein detailliertes Konzept vorlegen müssen.

Quelle