VfB Stuttgart wirft FC Porto nach Europa-League-Niederlage taktische Fouls und Zeitspiel vor
Finn Zimmermann"37 Mal am Boden": Undav verärgert über Provokationen - VfB Stuttgart wirft FC Porto nach Europa-League-Niederlage taktische Fouls und Zeitspiel vor
Die Spieler des VfB Stuttgart haben nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel des Achtelfinals der Europa League scharf den FC Porto kritisiert. Die deutsche Mannschaft warf ihren Gegnern übertriebenes Zeitspiel und taktische Fouls während der Partie vor. Nun muss sich Stuttgart auf das schwierige Rückspiel in Portugal vorbereiten – und gleichzeitig den Fokus auf die nationale Saison behalten.
Der Streit entbrannte nach dem 2:1-Sieg des FC Porto im heimischen Stadion der Stuttgarter am 12. März 2026. Zwei Abwehrfehler der Gastgeber ermöglichten Porto innerhalb von nur sechs Minuten zwei Tore, was den VfB unter Druck setzte.
Nach dem Spiel äußerten sich VfB-Spieler empört über Portos Vorgehen. Mittelfeldspieler Angelo Stiller bezeichnete deren Verhalten als "beispiellos" und "unnötig". Stürmer Deniz Undav ging noch weiter und behauptete, die Porto-Spieler seien 37 Mal zu Boden gegangen und hätten gezielt Zeit geschunden. Er betonte, Stuttgart müsse im Rückspiel mit derselben Härte kontern.
Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt fügte hinzu, die Mannschaft werde "mit Feuer im Bauch" nach Portugal reisen. Das Rückspiel am 19. März wird entscheiden, ob der VfB ins Viertelfinale einzieht.
Zuvor trifft Stuttgart am Sonntag in einem entscheidenden Bundesliga-Spiel auf RB Leipzig. Ein gutes Ergebnis könnte die Chancen auf die Qualifikation für die nächste Champions-League-Saison erhöhen.
Berichten zufolge setzt Porto in dieser Saison üblicherweise auf kontrollierte Konter, hohes Pressing und eine kompakte Defensive. Bisher gibt es jedoch keine konkreten Hinweise darauf, ob das Zeitspiel in diesem Spiel von ihrer sonstigen Taktik abwich.
Nun muss sich der VfB schnell für das Ligaduell erholen, bevor es nach Portugal geht. Ein Sieg in Porto ist unverzichtbar, um im europäischen Wettbewerb weiterzukommen. Die scharfe Kritik an Portos Spielweise lässt zudem ein hitziges Rückspiel erwarten.