Ursulaschule gewinnt Fair-Trade-Cup 2026 mit fairen Bällen und sozialem Engagement
Hannah FuchsUrsulaschule gewinnt Fair-Trade-Cup 2026 mit fairen Bällen und sozialem Engagement
Der Fair-Trade-Cup 2026 hat einen neuen Sieger gekürt – nach einem spannenden Schulturnier in Osnabrück
Sieben Schulen aus der Region traten beim Turnier gegeneinander an, das faire Arbeitsbedingungen in der Fußballproduktion in den Fokus rücken sollte. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter eröffnete den Wettbewerb als offizielle Schirmherrin.
Am Start waren Mannschaften der Ursulaschule, der IGS Eversburg, des Ratsgymnasiums, der Angelaschule, der Friedensschule, der Oberschule am Sonnenhügel sowie der KGS Schinkel. Neben den Spielen gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Rahmenprogramm mit Torwandschießen, einem Fußball-Parcours gegen die Zeit und Begegnungen mit Spielern des VfL Osnabrück.
In ihrer Eröffnungsrede betonte Pötter die Bedeutung des fairen Handels und globaler Gerechtigkeit. Sie verwies dabei auf die harten Arbeitsbedingungen der rund 60.000 Fußballnäherinnen und -näher in Sialkot, Pakistan, wo ein Großteil der Bälle hergestellt wird. Fair-Trade-Initiativen setzen sich für höhere Löhne, sichere Arbeitsplätze und Gleichberechtigung in der Produktion ein.
Am Ende ging die Ursulaschule als Siegerin hervor und nahm den Wanderpokal sowie die Trophäe mit nach Hause. Als Belohnung erhielt jedes Teammitglied der siegreichen Mannschaft von VfL Osnabrück eine Eintrittskarte für ein Heimspiel im Stadion an der Bremer Brücke. Die Stadt Osnabrück steuerte zudem 49 Fairtrade-zertifizierte Fußballbälle mit dem Osnabrücker Logo bei, die für künftige Turniere genutzt werden sollen.
Die nächste Ausgabe des Fair-Trade-Cups findet 2026 statt – dann als Gastgeber die diesjährige Siegerin, die Ursulaschule.
Das Turnier verband sportlichen Wettkampf mit Bewusstseinsbildung für fairen Handel. Die Siegerinnen und Sieger durften sich über Spielkarten freuen, und dank der gespendeten Fairtrade-Bälle ist die Fortführung der Veranstaltung gesichert. In zwei Jahren wird die Ursulaschule dann selbst als Ausrichterin fungieren.






