29 March 2026, 02:07

Uniper und Wolfenbüttel besiegeln langfristigen Windstrom-Deal für mehr Nachhaltigkeit

Grafik mit dem Titel "Wind- und Solarstrom-Kapazität", die zwei Linien zeigt: blau für Windturbinen-Kapazität und rot für Solarpanel-Kapazität über die Zeit.

Uniper und Wolfenbüttel besiegeln langfristigen Windstrom-Deal für mehr Nachhaltigkeit

Uniper hat mit den Stadtwerken Wolfenbüttel einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass der kommunale Versorger Strom aus einem Onshore-Windpark in Niedersachsen bezieht – ein weiterer Schritt des Unternehmens in Richtung nachhaltiger Energie.

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Der Vertrag umfasst die gesamte Produktion eines Windparks mit sechs Turbinen, der jährlich etwa 9 Gigawattstunden erzeugt. Im Rahmen des PPA liefert Uniper über einen längeren Zeitraum Strom zu einem Festpreis. Dadurch verringert sich die Abhängigkeit von den schwankenden Spotmärkten, was sowohl für den Lieferanten als auch für den Abnehmer Planungssicherheit schafft. Der Windpark in Niedersachsen steht im Mittelpunkt der Vereinbarung.

Uniper handelt zu einer Zeit, in der der Wettbewerb im Bereich erneuerbarer Energien zunimmt. Das Unternehmen baut seine Geschäftsaktivitäten um und konzentriert sich stärker auf die nachhaltige Stromerzeugung. Gleichzeitig belasten allgemeine wirtschaftliche Faktoren wie steigende Ölpreise und zehnjährige deutsche Staatsanleihen, deren Renditen auf einem 15-Jahres-Hoch liegen, die Energiemärkte zusätzlich.

Die Vereinbarung fällt in eine Phase positiver Kursentwicklung für Uniper. Die Aktie hat seit Januar etwa 14,9 % zugelegt und schloss am Freitag bei 38,60 Euro. Allerdings liegt der Kurs noch unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro.

Der Deal sichert den Stadtwerken Wolfenbüttel eine stetige Versorgung mit Windstrom und stärkt Unipers Position im Bereich der erneuerbaren Energien. Die im PPA festgelegten Preise helfen beiden Parteien, die Kosten in einem unberechenbaren Energiemarkt besser zu steuern.

Quelle