28 April 2026, 06:11

Union fordert drittes Entlastungspaket gegen hohe Sprit- und Ölpreise bis Juli

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation' bewirbt.

Union fordert drittes Entlastungspaket gegen hohe Sprit- und Ölpreise bis Juli

Die Unionsfraktion von CDU und CSU drängt auf ein drittes Entlastungspaket, um die Belastungen durch die hohen Sprit- und Ölpreise zu mildern. Im Mittelpunkt der aktuellen Gespräche stehen zusätzliche Hilfen für Gering- und Mittelverdiener sowie eine erhöhte Pendlerpauschale ab Juli. Der Vorstoß erfolgt, nachdem frühere Maßnahmen die steigenden Kosten für Autofahrer und Unternehmen nicht ausreichend abfedern konnten.

Die ersten beiden Entlastungspakete waren am 1. April und 1. Mai vom Bundestag verabschiedet worden. Sie sollten zwar die Ausgaben für Autofahrer senken, konnten aber die breiteren wirtschaftlichen Belastungen kaum lindern. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sepp Müller (CDU) warnte, dass die Stabilisierung der Preise Monate dauern werde und langfristige Subventionen daher eine Herausforderung darstellten.

Müller schlug das dritte Paket insbesondere für den Fall vor, dass die Blockade der Straße von Hormus anhält und die Ölversorgung weiter beeinträchtigt. Die neuen Maßnahmen sollen gezielt kleine und mittlere Unternehmen, Logistikfirmen sowie Pendler unterstützen. Die Details werden derzeit ausgearbeitet, bevor sie in Kraft treten.

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Beamte betonen, dass dauerhafte, steuerfinanzierte Subventionen auf Dauer nicht tragbar seien. Stattdessen liege der Fokus auf kurzfristiger Entlastung bei gleichzeitiger genauer Beobachtung der Marktentwicklung.

Falls das dritte Entlastungspaket genehmigt wird, soll es im Juli in Kraft treten und gezieltere Hilfe für besonders betroffene Gruppen bieten. Die Regierung prüft weiterhin die wirtschaftliche Lage, insbesondere für Haushalte und Unternehmen, die stark von Sprit und Transport abhängig sind. Weitere Anpassungen könnten folgen, abhängig von der Entwicklung auf dem globalen Ölmarkt.

Quelle