Türkei feiert WM-Qualifikation nach 22 Jahren mit Straßenfesten in Deutschland
Finn SimonTürkei feiert WM-Qualifikation nach 22 Jahren mit Straßenfesten in Deutschland
Die Türkei hat sich zum ersten Mal seit 2002 wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Mit einem knappen 1:0-Sieg gegen den Kosovo sicherte sich die Mannschaft den Einzug ins Turnier. Nach dem Schlusspfiff brachen im ganzen Land und in Deutschland spontane Jubelfeiern aus.
Der Sieg löste in Städten mit großen türkischen Gemeinden spontane Straßenfeste aus. In Dortmund versammelten sich Menschenmengen am Hauptbahnhof, schwenkten Fahnen und hupten mit ihren Autos. Die Polizei bestätigte, dass große Fußballerfolge der türkischen Nationalmannschaft die Stadt oft lahmlegen.
Autokorsos zogen auch durch Gelsenkirchen, Bielefeld, Düsseldorf und Mönchengladbach. In Köln reichten einige Anwohner Lärmbeschwerden ein, da Feuerwerk und Jubelrufe bis spät in die Nacht anhielten. Die Behörden gaben keine offiziellen Schätzungen dazu ab, wie viele Menschen in Nordrhein-Westfalen an den Feierlichkeiten teilnahmen.
In der Türkei selbst füllten sich die Straßen mit Feuerwerk, Fahnen schwenkenden Menschen und hupenden Fahrzeugen. Die Stimmung erinnerte an die Begeisterung vergangener Fußballtriumphe, auch wenn keine offiziellen Zahlen zu den Teilnehmerzahlen genannt wurden.
Der 1:0-Erfolg gegen den Kosovo markiert die Rückkehr der Türkei zur Weltmeisterschaft nach zwei Jahrzehnten. Die Feiern erstreckten sich von türkischen Städten bis auf deutsche Straßen, wo Fans den Moment mit Lärm, Fahnen und Umzügen begingen. Der Erfolg der Mannschaft hat die Fußballbegeisterung in den Gemeinschaften beider Länder neu entfacht.






