Tourismusdialog 2026: Wer wird der Gast von morgen im Rheingau sein?
Claudia SchmidtTourismusdialog 2026: Wer wird der Gast von morgen im Rheingau sein?
Rund 130 Branchenvertreter trafen sich im Reinhard Ernst Museum in Wiesbaden zum Tourismusdialog 2026. Die am Montag, den 23. März, abgehaltene Veranstaltung widmete sich den künftigen Trends im Tourismus und stellte die Frage: "Gast im 'Wiesbaden Rheingau' – wer wird unser Gast von morgen sein?". Ziel der Organisatoren war es, mit neuen Erkenntnissen die überarbeitete Tourismusstrategie 2026 der Region zu prägen.
Ausgerichtet wurde die Konferenz von der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH, unterstützt von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden. IHK-Präsident Jörg Brömer bezeichnete die Veranstaltung als wichtige Plattform, um frische Impulse und Dynamik für die Branche zu schaffen.
Die Marktforscherin Leonie Scherer vom dwif-Institut präsentierte aktuelle Herausforderungen, darunter rückläufige Tagesausflüglerzahlen und Leerstände in Innenstädten. Ihre Analysen bildeten den Ausgangspunkt für Diskussionen über die Anpassung des touristischen Angebots.
In einer Podiumsdiskussion debattierten Dr. Oliver Kornhoff, Professor Gergely Szolnoki, Diana Nägler, Fabian Lauer und Claudia Braun über das Profil künftiger Gäste. Gleichzeitig betonte Landrat Sandro Zehner (Rheingau-Taunus-Kreis) die Notwendigkeit gezielter Fördermittel, um den Tourismussektor der Region zu stärken.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der offiziellen Website unter www.rheingau.com abrufbar.
Der Tourismusdialog 2026 machte veränderte Besuchermuster und Förderprioritäten deutlich. Die Ergebnisse fließen in die anstehende Überarbeitung der Tourismusstrategie 2026 ein, um das Angebot der Region an die sich wandelnde Nachfrage anzupassen. Die Veranstaltung unterstrich zudem die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden, Unternehmen und Tourismusexperten.






