Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: SPD und CDU uneinig über Maßnahmen
Hannah FuchsStreit um Schutz des Wupper-Wehrs: SPD und CDU uneinig über Maßnahmen
Die SPD hat strengere Maßnahmen zum Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten vorgeschlagen. Die CDU hält den Plan jedoch für undurchführbar und wird ihn in der aktuellen Form ablehnen. Beide Parteien sind sich einig, dass der Standort und die umliegende Natur geschützt werden müssen.
Die SPD fordert den Einsatz größerer Polizeieinheiten, um das Wehr zu sichern. Die CDU argumentiert, dass dies über das vertretbare Maß hinausgehe. Die Sprecherin Nina Wacker erklärte, der Antrag mangele es an Verhältnismäßigkeit und einem Sinn für das Machbare.
Stattdessen unterstützt die CDU alternative Ansätze, darunter verstärkte Streifen, Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit und die direkte Ansprache von Besuchern. Wacker hofft zudem auf einen realistischen Kompromiss, der Schutz und Praktikabilität in Einklang bringt.
Die Partei erwartet, dass die Stadtverwaltung den SPD-Vorschlag prüft. Bis dahin wird die CDU den Antrag in seiner jetzigen Form nicht unterstützen. Die Ablehnung der CDU bedeutet jedoch nicht, dass das gemeinsame Ziel – der Schutz des Wehrs – infrage gestellt wird. Die Debatte hängt nun von der Bewertung des SPD-Plans durch die Stadt ab. Beide Seiten zeigen sich weiterhin offen für eine tragfähige Lösung.






