09 June 2026, 00:09

Spritrabatt-Ende besiegelt: Warum Autofahrer ab Juli mehr zahlen müssen

SPD lehnt Verlängerung der Tankrabatt ab

Spritrabatt-Ende besiegelt: Warum Autofahrer ab Juli mehr zahlen müssen

Die Debatte über die Zukunft des deutschen Spritrabatts hat sich zugespitzt, da das geplante Auslaufen Ende Juni näher rückt. Die AfD setzt sich für eine Verlängerung ein und argumentiert, dass die hohen Spritpreise Autofahrer übermäßig belasten. Doch der Widerstand von SPD, Grünen und Linken deutet darauf hin, dass die Maßnahme wie vorgesehen endet.

Leif-Erik Holm, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD, forderte, den Spritrabatt über Juni hinaus zu verlängern. Er behauptete, Steuern machten fast die Hälfte der Spritkosten aus und müssten gesenkt werden, um die Belastung für Autofahrer zu verringern. Als Finanzierungsmöglichkeit verwies er auf die kürzliche dauerhafte Erhöhung der Tabaksteuer, die zusätzliche Einnahmen bringe.

Gegen den Vorschlag regte sich jedoch schnell Widerstand aus mehreren Parteien. Der SPD-Abgeordnete Armand Zorn bezeichnete den Rabatt als eine schlecht gezielte, vorübergehende Maßnahme. Auch Katharina Dröge, Co-Vorsitzende der Grünen, lehnte eine Verlängerung ab, ebenso wie Janine Wissler, stellvertretende Parteivorsitzende der Linken.

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Der Rabatt war im vergangenen Jahr eingeführt worden, um die steigenden Energiekosten abzufedern, war jedoch von Anfang an als kurzfristige Lösung gedacht. Da sich SPD, Grüne und Linke gegen eine Verlängerung stellen, scheint das Aus der Regelung im kommenden Monat besiegelt.

Die AfD bleibt die einzige Stimme, die sich für eine Fortführung des Spritrabatts einsetzt. Ohne parteiübergreifende Unterstützung müssen Autofahrer ab Juli jedoch mit höheren Kosten an der Zapfsäule rechnen. Die Regierung hat bisher keine Anzeichen gegeben, das Auslaufen der Maßnahme noch einmal zu überdenken.

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