Solinger Eislaufhalle droht Schließung – Wählervereinigung fordert rasches Handeln vom Stadtrat
Finn SimonSolinger Eislaufhalle droht Schließung – Wählervereinigung fordert rasches Handeln vom Stadtrat
Wählervereinigung SG zukunft. fordert Solingens Stadtrat auf, den Erhalt der Eislaufhalle zur politischen Chefsache zu machen
In einem neu eingereichten Antrag warnt die Vereinigung, dass ohne schnelles Handeln die Zukunft der Anlage weiter ungewiss bleibt.
Die Eisbahn dient als zentraler Treffpunkt für Vereins- und Schulsport, Freizeitaktivitäten sowie Gemeinschaftsveranstaltungen. Eine mögliche Schließung würde den organisierten Sport, Jugendprogramme und die Attraktivität Solingens als Wohnort erheblich beeinträchtigen.
Laut SG zukunft. wurden die Probleme der Halle in der Vergangenheit zwar erkannt, doch fehlte es an nachhaltigen Lösungen. Besonders kritisch sieht die Gruppe die strukturellen Defizite beim Betreiber, der eigenständig agiert – was der Stadtverwaltung und dem Sportausschuss nur begrenzten Einblick in finanzielle und operative Details ermöglicht.
Um dies zu ändern, fordert der Antrag mehr Transparenz, darunter regelmäßige Berichte des Betreibers. So könnten politische Gremien den Fortschritt überwachen und bei Bedarf eingreifen. Zudem schlägt die Vereinigung eine engere interkommunale Zusammenarbeit zwischen Solingen, Wuppertal und Remscheid vor, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten und Ressourcen für den langfristigen Erhalt der Eisbahn zu bündeln.
Die Zeit drängt: Ohne klare Maßnahmen könnten die finanziellen und strukturellen Schwächen der Anlage zur Schließung führen – mit Folgen für Sportvereine, Schulen und Anwohner, die sie für Freizeit und Gemeinschaftsveranstaltungen nutzen.
Der Antrag skizziert konkrete Schritte, darunter mehr Transparenz, stärkere regionale Kooperation und eine kontinuierliche Überwachung der Betreiberlage. Bei Annahme sollen diese Maßnahmen die Zukunft der Eisbahn sichern und ihre Rolle als wichtiger Bestandteil des Solinger Sport- und Gemeinschaftslebens bewahren. Der Stadtrat wird die Vorschläge nun prüfen und über das weitere Vorgehen entscheiden.






