15 April 2026, 20:08

Schwere Verstöße auf Glasfaser-Baustellen: Zoll entdeckt illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit

Ein Monteur trägt einen Schutzhelm und bedient eine Maschine in einer gut beleuchteten Fabrikumgebung.

Schwere Verstöße auf Glasfaser-Baustellen: Zoll entdeckt illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit

Zollbeamte in Münster führten am 26. März 2026 überraschende Kontrollen an fünf Glasfaser-Baustellen durch. Dabei wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt, darunter illegale Beschäftigung und nicht angemeldete Arbeiter. Die Behörden bezeichneten die Feststellungen als ungewöhnlich schwerwiegend.

Im Rahmen der Aktion wurden 38 Arbeiter auf den fünf Baustellen überprüft. Sechs von ihnen hielten sich illegal in Deutschland auf und durften nicht arbeiten. Einer versuchte bei der Ankunft der Beamten zu fliehen, wurde jedoch schnell gestellt.

Bei einem weiteren Arbeiter stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Die Behörden übergaben die Person an die Polizei zur weiteren Bearbeitung.

Die Kontrollen förderten zudem weitverbreiteten Sozialversicherungsbetrug zutage: Von den 38 Arbeitern waren 20 nicht für die Pflichtbeiträge angemeldet – sie arbeiteten also schwarz. Verena John, die Pressesprecherin des Hauptzollamts Münster, bestätigte später, dass das Ausmaß der Verstöße sowohl gravierend als auch ungewöhnlich sei.

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Die Überprüfungen deckten ein breites Spektrum an Arbeitsrechtsverstößen auf, von illegaler Beschäftigung bis hin zu nicht gemeldeter Arbeit. Die Zollbehörden betonten die Bedeutung der Einhaltung der Vorschriften, während die Polizei die Ermittlungen zum ausstehenden Haftbefehl fortsetzt. Der Fall wird nun weiter untersucht.

Quelle