Schützenfest in Schiefbahn startet mit spektakulärer Wikinger-Burg
Claudia SchmidtSchützenfest in Schiefbahn startet mit spektakulärer Wikinger-Burg
Schützenfest der Schiefbahner Bruderschaft beginnt heute mit einer verwandelten Königsburg
Heute startet das Schützenfest der Schiefbahner Bruderschaft mit einer spektakulären Überraschung: Eine Gruppe von etwa 50 Schützen, die sich als „Königsunterstützer“ bezeichnen, hat das königliche Schloss in eine nordische Wikingerfestung verwandelt. König Jan I. zeigte sich am Dienstagabend tief gerührt von der Überraschung.
Die Unterstützer arbeiteten intensiv an der Umgestaltung des Schlosses. Sie färbten 160 Holzbohlen dunkel ein, um die neue Fassade zu schaffen. Das Gebäude präsentiert sich nun mit einer dunklen Holzverkleidung, Hirschgeweihen über dem Eingang, einem Brunnen und einem „Notfall-Zapfhahn“ für Fanta-Korn. Zudem ist es beleuchtet und mit Bildern der Königsfamilie dekoriert.
Jan I. (Hille) Hillebrands, König der St.-Sebastianus-Bruderschaft, war von der Verwandlung sprachlos. Die Unterstützer präsentierten ihm und seinem Hofstaat am Dienstag ihr Werk – die emotionale Reaktion des Königs umfasste sogar Tränen.
Das Fest beginnt offiziell heute um 18:30 Uhr mit einem musikalischen Auftritt auf dem Hubertusplatz, bei dem alle Bands auftreten, die später mit dem Regiment marschieren werden. Am Freitagabend folgt dann in der Festhalle am Jahnplatz eine Party mit kölschem Flair. Unter dem Motto „Köln feiert Schiefbahn“ tritt die Band de Räuber als Headliner auf, unterstützt von Klüngelköppe und DJ Aaron.
Das Fest verspricht eine Mischung aus Musik, Tradition und Feierlaune. Die verwandelte Burg bildet dabei den Mittelpunkt und zeigt das Engagement und die Kreativität der Königsunterstützer. Die Veranstaltungen dauern das ganze Wochenende an und gipfeln in der thematischen Freitagsparty.






