Schockierende Buskontrollen am Zollamt Weil am Rhein: Fast 85 Prozent mit Verstößen
Hannah FuchsSchockierende Buskontrollen am Zollamt Weil am Rhein: Fast 85 Prozent mit Verstößen
Behörden führen überraschende Buskontrollen am Zollamt Weil am Rhein durch
Am 22. März 2026 haben Behörden am Zollamt Weil am Rhein unerwartete Kontrollen von Reisebussen durchgeführt. Von 17 überprüften Fahrzeugen wiesen fast 85 Prozent Verstöße auf. An der Aktion waren sowohl Zollbeamte als auch die Verkehrspolizei beteiligt, die gemeinsam die Einhaltung der Transportvorschriften überwachten.
Im Fokus der gemeinsamen Kontrolle standen 15 Reisebusse und zwei Linienverkehrsfahrzeuge. Viele Fahrer konnten keine vollständigen oder korrekten EU-Fahrtennachweise vorlegen. Bei einigen fehlten die Unterlagen vollständig, bei anderen waren die gesetzlich vorgeschriebenen Ergänzungseinträge nicht vorhanden.
Ein Fahrzeug fiel besonders auf: Es wies gleich zwei schwere Mängel auf – ein abgelaufenes Kontrollgerät (Tachograph) und eine beschädigte Windschutzscheibe. Das verantwortliche Unternehmen musste sofort ein Bußgeld zahlen. Zudem deckten die Ermittler auf, dass mehrere Fahrer wiederholt die vorgeschriebenen Ruhezeiten missachtet hatten.
Die Behörden kündigten an, solche Kontrollen im gesamten Jahr 2026 fortzusetzen. Der Schwerpunkt bleibt auf dem gewerblichen Personentransport, um die Einhaltung von Sicherheits- und Dokumentationsvorschriften zu verbessern.
Die Aktion in Weil am Rhein zeigte, dass Verstöße unter Busunternehmen weit verbreitet sind. Für die schwerwiegendsten Vergehen – darunter technische Mängel und unvollständige Aufzeichnungen – wurden sofortige Strafen verhängt. Die Behörden werden die Branche in den kommenden Monaten besonders genau unter die Lupe nehmen.






