19 April 2026, 06:08

Schlepper mit fünf Migranten und Kleinkind auf der A4 gestoppt

Plakat mit der überschrift "Verbrecher der mexikanischen Drogenhandel Gewalt" mit Bildern verschiedener Personen und fetter schwarzer Schrift auf einem hellblauen Hintergrund.

Schlepper mit fünf Migranten und Kleinkind auf der A4 gestoppt

Schlepper auf der A4 bei Uhyst festgenommen

Am 24. März 2026 wurde auf der Autobahn A4 in der Nähe von Uhyst ein mutmaßlicher Schlepper festgenommen. Bundespolizisten stoppten einen in Tschechien zugelassenen BMW der 3er-Reihe, in dem sich fünf undokumentierte Migranten befanden – darunter ein Kleinkind, das ungesichert auf dem Schoß seiner Mutter saß. Der 37-jährige Fahrer, ein mongolischer Staatsbürger mit gültigem tschechischem Aufenthaltstitel, muss sich nun wegen Beihilfe zur illegalen Einreise verantworten.

Der Vorfall ereignete sich, als Beamte den Abschnitt zwischen Görlitz und Dresden kontrollierten. Im voll besetzten Fahrzeug entdeckten sie fünf mongolische Mitfahrer im Alter zwischen einem und 36 Jahren. Vier von ihnen verfügten über keine gültigen Papiere, die ihren Aufenthalt in Deutschland erlauben würden.

Die Migranten waren nach Ablauf ihrer vorläufigen Aufenthaltsgenehmigungen illegal ins Land eingereist. Ihre Reise hatte in Prag begonnen, Zielort sollte Dresden sein. Trotz der Schwere des Vergehens verhängten die Behörden gegen den Fahrer keine weiteren Zwangsmaßnahmen wie etwa Untersuchungshaft.

Der Mann, der legal in der Tschechischen Republik lebt, wurde vorläufig wegen des Verdachts auf Schleusung festgenommen. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Der Fall unterstreicht die Gefahren illegaler Grenzübertritte, insbesondere wenn Kinder beteiligt sind. Dem Fahrer drohen nun juristische Konsequenzen wegen der Beförderung undokumentierter Migranten. Die Polizei überwacht weiterhin Routen, die häufig für solche Aktivitäten genutzt werden.

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