23 May 2026, 16:12

Sachsen-Anhalt setzt auf klimafeste Infrastruktur mit neuen Strategien

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz für neue Amtszeit ernannt - Impulse für zukunftsfähige Infrastrukturinvestitionen übergeben

Sachsen-Anhalt setzt auf klimafeste Infrastruktur mit neuen Strategien

Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt hat zentrale Empfehlungen für die zukünftige Infrastruktur des Landes vorgelegt. In einem Positionspapier, das an Prof. Dr. Armin Willingmann übermittelt wurde, betont der Beirat die Notwendigkeit langfristiger Investitionen in widerstandsfähige und nachhaltige Systeme. Die Vorschläge zielen darauf ab, Energiesicherheit, Innovation und Klimaziele zu verknüpfen – und gleichzeitig das regionale Wachstum zu fördern.

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Im Mittelpunkt der Stellungnahme steht das Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG), dessen Mittel der Beirat strategisch eingesetzt sehen möchte. Prioritäten sind der Ausbau von Energie- und Wärmenetzen, die Weiterentwicklung der Wasserstoffwirtschaft sowie die Förderung eines emissionsarmen öffentlichen Verkehrs. Auch nachhaltige Bauweisen werden als zentraler Entwicklungsbereich genannt.

Die Empfehlungen bauen auf bestehenden Strukturen auf, etwa dem Zukunfts- und Klimaschutzkongress sowie dem „Klimaschutz-Fachplan des Landes“. Der Beirat ist überzeugt, dass diese Maßnahmen die Versorgungssicherheit erhöhen und gleichzeitig den Wandel zu einer klimafreundlichen Wirtschaft beschleunigen.

Neben der Finanzierungsberatung hat sich der Beirat zur fortlaufenden Begleitung der Umsetzung des Sondervermögens verpflichtet. Durch wissenschaftliche Expertise soll sichergestellt werden, dass die Projekte nachhaltige Wirkungen entfalten. Die aktuelle Amtszeit des Gremiums läuft bis zum 1. Juli 2026 und bietet damit Planungssicherheit für langfristige Vorhaben.

Die vorgeschlagenen Investitionen konzentrieren sich auf leistungsfähige, unabhängige Infrastrukturen, die Klimaschutz und wirtschaftliche Ziele vereinen. Durch den Fokus auf Energieautonomie und Innovation soll die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Industrien gestärkt werden. Die Umsetzung erfordert dabei eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Forschung und lokalen Akteuren.

Quelle