29 June 2026, 20:13

Rückfallquoten bei Gewaltverbrechen: Deutliche Unterschiede nach Nationalität in 2025

Wer begeht immer wieder Gewaltverbrechen in Deutschland

Rückfallquoten bei Gewaltverbrechen: Deutliche Unterschiede nach Nationalität in 2025

Neue Daten aus dem Jahr 2025 offenbaren deutliche Unterschiede bei den Rückfallquoten unter Tatverdächtigen in Gewaltverbrechen in Deutschland. Ausländer, die 14,9 Prozent der Bevölkerung stellen, machten fast 43 Prozent aller Tatverdächtigen in diesem Bereich aus. Die Zahlen zeigen zudem erhebliche Unterschiede in den Rückfallmustern je nach Nationalität auf.

Bei deutschen Staatsbürgern, die wegen Gewaltverbrechen verdächtigt wurden, lagen bei 8,2 Prozent bereits Verdachtsmomente für eine zweite Straftat vor. Eine kleinere Gruppe von 1,8 Prozent sah sich einem dritten Vorwurf gegenüber, während 0,8 Prozent vier bis fünf frühere Verdachtsfälle aufwiesen. Bei einigen nicht-deutschen Gruppen lagen die Werte deutlich höher.

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Bei Tatverdächtigen aus Tunesien standen 16,4 Prozent unter dem Verdacht einer zweiten Straftat – mehr als das Doppelte der deutschen Quote. Zudem hatten 6 Prozent der tunesischen Täter drei Vorwürfe gegen sich, was mehr als das Dreifache des deutschen Werts darstellt. Auch marokkanische Tatverdächtige wiesen hohe Rückfallquoten auf: 15 Prozent standen unter dem Verdacht einer zweiten Gewalttat, 5,3 Prozent einer dritten.

Bei syrischen Tatverdächtigen lag die Quote für zweite Straftaten bei 10,3 Prozent, für dritte Vorwürfe bei 3 Prozent. Afghanische Tatverdächtige folgten mit 10,7 Prozent bei zweiten und 2,4 Prozent bei dritten Verdachtsmomenten. Ukrainische Tatverdächtige wiesen Rückfallquoten von 8,3 Prozent für zweite und 1,7 Prozent für dritte Taten auf. Die Daten verzeichneten zudem Fälle wie den des verurteilten Gruppenvergewaltigers Islam El M., der trotz deutschen Passes während seines Prozesses einen Dolmetscher benötigte.

Die Zahlen von 2025 belegen, dass Ausländer unter den Tatverdächtigen in Gewaltverbrechen überproportional vertreten sind. Die Rückfallquoten variieren dabei je nach Herkunft deutlich, wobei einige Gruppen weit höhere Anteile aufweisen als deutsche Staatsbürger. Diese Entwicklungen haben eine politische Debatte ausgelöst, in der Abgeordnete die Handhabung der öffentlichen Sicherheit kritisieren.

Quelle