Regio-Pass startet: Digitales Abo vereint lokale und überregionale Nachrichten in Südwestdeutschland
Finn ZimmermannRegio-Pass startet: Digitales Abo vereint lokale und überregionale Nachrichten in Südwestdeutschland
Regio-Pass: Neues Digital-Abo bündelt regionale und überregionale Nachrichten für Südwestdeutschland
Für Leser in Südwestdeutschland ist ein neues digitales Abo-Modell an den Start gegangen: der Regio-Pass. Das Angebot ermöglicht den Zugriff auf regionale und überregionale Nachrichten aus verschiedenen Medienhäusern – nach dem Vorbild des Bündnisses Alles plus. Verlage hoffen, damit vor allem Pendler und Menschen an den Rändern großer Städte anzusprechen.
Der Regio-Pass knüpft an das Konzept von Alles plus an, einem Abo-Bündnis von Der Spiegel und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Während Alles plus jedoch nationale und regionale Titel vereint, richtet sich der Regio-Pass gezielt an lokale Zielgruppen mit maßgeschneiderten Inhalten. So können etwa Fans von Waldhof Mannheim oder dem KSC nun auch Berichte über den SC Freiburg lesen, während Kulturinteressierte in Freiburg oder Mannheim Zugriff auf Kritiken aus dem Festspielhaus Baden-Baden erhalten.
Die technische Umsetzung übernimmt die Contentpass GmbH mit Sitz in Kleinmachnow. Das Unternehmen integriert die Bezahlinhalte und sorgt für einen reibungslosen Zugang für Abonnenten. Dirk Freytag, Geschäftsführer von Contentpass und Präsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), sieht in dem Projekt eine Chance, die Stärken des lokalen Journalismus durch Zusammenarbeit zu unterstreichen.
Nadja Poppen, geschäftsführende Gesellschafterin der BZ.medien Gruppe, ist überzeugt, dass Leser den Regio-Pass als Mehrwert wahrnehmen werden. Das Pilotprojekt läuft zunächst befristet – seine Zukunft hängt von Nutzerfeedback und der Resonanz ab.
Ziel des Regio-Pass ist es, Lesern den Zugang zu Nachrichten über ihre unmittelbare Region hinaus zu erleichtern. Bei Erfolg könnte das Modell als dauerhafte Option für die Zusammenarbeit regionaler Medien ausgebaut werden. Entscheidend wird sein, wie Abonnenten das Angebot während der Testphase annehmen.






