Raser aus Hanau fliegt mit 120 km/h in der 50er-Zone auf – und verliert Motorrad
Hannah FuchsMotorradfahrer rast durch Stadt mit fast 120 km/h - Raser aus Hanau fliegt mit 120 km/h in der 50er-Zone auf – und verliert Motorrad
Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus Hanau wurde mit einer Geldstrafe von 1.500 Euro belegt, nachdem er mit fast 120 km/h in einer 50er-Zone geblitzt worden war. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem mehrere Verstöße fest – darunter eine abgelaufene Hauptuntersuchung (HU) und einen fehlenden Schalldämpfer –, was zu weiteren Sanktionen und der Beschlagnahmung seines Motorrads führte.
Der Vorfall begann, als Polizisten bemerkten, wie der Fahrer seinen Motor zweimal laut aufheulen ließ. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass die HU-Plakette bereits seit sechs Monaten abgelaufen war. Der Motorradfahrer behauptete, er habe lediglich die Maschine nach der Winterpause "eingefahren".
Bei weiteren Überprüfungen fehlte zudem der vorgeschriebene Schalldämpfer, wodurch gegen Lärmschutzbestimmungen verstoßen wurde. Während der Fahrer das Rasen einräumte, bestritt er die anderen Vorwürfe nicht. Die Behörden bestätigten, dass es in Hanau oder im gesamten Regierungsbezirk Hessen in den vergangenen zwölf Monaten keine vergleichbaren Fälle von gefährlichem Motorradfahren mit derartigen Verstößen gegeben habe.
Als Konsequenz erhielt der Fahrer zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg. Sein Führerschein wurde für drei Monate entzogen, und sein Motorrad wurde sofort sichergestellt.
Dem Motorradfahrer drohen nun eine Strafe von 1.500 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie der Verlust seines Fahrzeugs. Die Sanktionen folgen auf klare Verstöße gegen Tempolimits, Lärmschutzvorschriften und die Betriebserlaubnis. Aus der Region wurden in letzter Zeit keine weiteren ähnlichen Vorfälle gemeldet.






