"POLDI" zeigt Podolski wie nie zuvor – mehr als nur ein Fußballer
Ein neuer Dokumentarfilm mit dem Titel POLDI wirft einen frischen Blick auf das Leben von Lukas Podolski – weniger als Fußballstar, sondern als der Mensch hinter den Stollen. Statt in die übliche Heldenverehrung zu verfallen, zeichnet der Film ein unterhaltsames und leichtfüßiges Porträt des ehemaligen Nationalspielers. Von seinen bescheidenen Wurzeln in der Arbeiterklasse bis zu seiner unermüdlichen Energie entsteht das Bild eines Lebens, das stets im Vollgas-Modus gelebt wird.
Der Dokumentarfilm begleitet Podolskis Weg von einfachen Anfängen bis zum gefeierten Fußballidol. Dabei wird auch sein enges Familienleben nicht ausgeblendet – etwa in einer Szene, in der seine Mutter ihm ein Schnitzel in Margarine brät, ein Symbol für seine bodenständige Erziehung. Sein Vater erinnert sich an den jungen Podolski, der nach seinem ersten Profivertrag stolz einen Audi vor dem Elternhaus parkte.
Fußball bleibt die treibende Kraft in Podolskis Leben, selbst noch vor seinen Rollen als Ehemann und Vater. Doch der Film erkundet auch seine vielen anderen Facetten: als Sohn, Bruder, Unternehmer und nun als alternder Athlet, der sich mit dem Gedanken an den Rücktritt auseinandersetzt. Sein Lebensmotto „Et kütt, wie et kütt“ – sinngemäß „Es wird schon irgendwie werden“ – spiegelt seine sorglose, aber entschlossene Haltung wider.
Abseits des Platzes zeigt der Film einen Mann in ständiger Bewegung, der neue Projekte und Chancen verfolgt. Ob bei Geschäftsverhandlungen oder im Balanceakt zwischen Familie und Karriere – Podolskis ungebremste Energie strahlt durch und macht den Film so dynamisch wie seinen Protagonisten.
Am Ende bleibt beim Zuschauer ein klares Bild von Podolski jenseits des Fußballmythos. Der Film thematisiert seine Schwierigkeiten, sich von dem Sport zu lösen, der ihn jahrzehntelang geprägt hat. Doch mit seinem typischen Optimismus und Tatendrang blickt er gelassen in die Zukunft – egal, was kommt.






